Arrivabene packt aus: juve-star wie verstappen, f1-geheimnis um vettel
Maurizio Arrivabene brennt. Alles, was der Ex-Juve-CEO in Turin erlebte, wirft er jetzt auf den Tisch – und liefert die Antwort, warum Spalletti sofort verlängern sollte.
„Vlahovic ist mein verstappen mit leclerc-charakter“
70 Millionen plus Boni – kein Cent bereut. Der ehemalige Ferrari-Teamchef zieht die Bilanz seines teuersten Einkaufs: „Dusan hat die Kaltblütigkeit von Max und die Menschlichkeit von Charles. Ich schreibe ihm noch heute, damit er versteht: Große Spieler dienen der Mannschaft, nicht umgekehrt.“ Die Nachricht ist angekommen. Vlahovic will verlängern, Spalletti will ihn als Drehscheibe. Die Tendenz: Ein-Jahres-Klausel plus Option, 7 Millionen netto pro Saison.
Arrivabene lacht, als er an den US-Boy erinnert wird. „Weston McKennie kam im Puffa-Orange-Daunenlook – sah aus wie ein Rettungsring. Ich habe ihn gefragt, wer heute im Wasserbad springt. Er hat’s verstanden und sich mit Leistung revanchiert.“

Rückkehr in die formel 1? „nur für ferrari – und selbst das ist kompliziert“
Die Boxengasse fehlt ihm mehr als das Spielfeld. „Piloten sind direkt, Fußballer verwöhnt“, sagt der 66-Jährige. Den Beweis lieferte ihm Kimi Räikkönen: „Kimi ruft mich an, Bein in Gips. Ich organisiere Ersatz, rufe Marchionne an – und zwei Tage später schickt er mir ein Video, wie er das Gips abbricht und ‚Vaffa‘ sagt.“
Sebastian Vettel dagegen habe Streit nicht so schnell abgehakt. „Bei Kimi war der Fall nach zehn Minuten erledigt, bei Sebastian zog sich das über Tage. Das Lehrgeld: In der Formel 1 zählt die Sekunde, im Fußball die Ego-Sekunde.“

Juve ohne ihn: elkann bleibt, spalletti bekommt rückendeckung
John Elkann werde die Juve nicht verkaufen, versichert Arrivabene. „Für ihn ist der Klub ein emotionales Asset, nicht nur ein Geschäft.“ Deshalb plädiert er für den sofortigen Vertrags-Zusatz für Luciano Spalletti: „Er baut Identität, nicht nur Taktik. Das ist der Unterschied zwischen Champions-League-Quali und Scudetto.“
Sein heimlicher Transferwunsch: Gianluigi Donnarumma. „Italienischer Torhüter mit Präsenz – das wäre das nächste Statement.“
Am Ende bleibt ein Fazit ohne Sentimentalität. „Entscheidungen muss man stehen, nicht bereuen. Ausnahme: Wenn du die Chance bekommst, zurück auf die Grid zu gehen – dann renn.“ Die Uhr tickt, die Juve tickt, und Arrivabene sitzt wieder am Bildschirm: Hamilton, Leclerc – und bald Vlahovic in seinem neuen Modus.
