Arraun lagunak donnert als erste in madrid und zeigt liga-konkurrenz die grenzen auf
14 Minuten und 26 Sekunden – eine atemberaubende Zeit, die auf dem Riosequillo-Stausee die gesamte Liga Euskotren in Aufruhr versetzt. Denn die Arraun Lagunak aus Gipuzkoa hat nicht einfach gewonnen, sie hat mit einer Doppelkrönung begonnen, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.
Neues format, alte macht
Das Experiment des Veranstalters hätte schiefgehen können: statt der üblichen drei Kilometer eine Strecke von fast vier Kilometern, vier Längen, drei Ciabogas, alles im Duett gegen die Uhr. Doch während Konkurrentin Tolosaldea an der dritten Boje hängenbleibt und sich die Sekunden wie Goldstaub durch die Finger rinnen, rudert die Lugañene unter Nagore Osoro einen Sahnetag. 12 Sekunden Vorsprung auf Orio, 14 auf Astillero – das klingt knapp, war es aber nicht.
Denn hinter dieser scheinbaren Nähe steckt pure Dominanz. Die Mannschaft von Trainer Juan Mari Etxabe reiste mit der Triple-Krone aus Gipuzkoa, Baskenland und Spanien an und verließ Madrid, als hätte sie nur einen lockeren Trainingstag verbracht.

Alarmsignal für alle verfolger
San Juan landet auf Platz vier, Hibaika, Zumaia und Donostiarra folgen erst weit abgeschlagen. Die Botschaft ist glasklar: Wer in dieser Saison die Lagunak schlagen will, braucht mehr als nur gute Bedingungen. Es braucht ein Wunder – oder einen kapitalen Fehler der Gipuzkoanerinnen. Beides war in Buitrago nicht in Sicht.
Die Uhr stoppte bei 14:26,48. Für die Konkurrenz stoppt sie jetzt erst einmal in ihren Köpfen.
