Arminia schreibt geschichte: rekord-torschützen-bilanz in der 2. bundesliga!

Bielefeld hat nicht nur einen wichtigen Sieg gegen Darmstadt 98 gefeiert, sondern auch einen historischen Moment in der zweiten Bundesliga geschaffen. Mit dem 2:1-Erfolg gegen die Lilien stellte Arminia Bielefeld einen neuen Zweitliga-Rekord auf – und hat noch sechs Spiele, um diesen weiter auszubauen. Ein Sieg, der vor allem zwei Winter-Neuzugängen zu verdanken ist, die sich prompt in die Torschützenliste eintrugen.

Neuzugänge entscheiden das spiel – und schreiben geschichte

Neuzugänge entscheiden das spiel – und schreiben geschichte

Die Partie verlief zunächst nicht nach Plan für die Ostwestfalen. Darmstadt ging früh in Führung, doch Semir Telalovic, der vom 1. FC Nürnberg kam, bewies mit seinem Treffer in der 47. Minute seine Torinstinkt und egalisierte das Spiel. Neun Minuten vor dem Abpfiff sorgte dann Jannik Rochelt, ausgeliehen von Hannover 96, mit seinem ersten Tor im DSC-Trikot für den umjubelten Siegtreffer. Zwei Debüttore, die nicht nur drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf brachten, sondern auch einen beispiellosen Erfolg bescheren.

Denn mit Telalovic und Rochelt trafen die bereits 18. und 19. Torschützen für Arminia Bielefeld in dieser Saison. Das ist nicht nur die höchste Anzahl unter allen Zweitligisten – Elversberg folgt mit 17 Treffern, gefolgt von Holstein Kiel, Hannover 96 und 1. FC Kaiserslautern mit jeweils 16 – sondern stellt zudem einen neuen Bundesliga-Rekord dar. Noch nie zuvor schaffte es ein Team, mehr als 19 verschiedene Torschützen in einer Saison aufzuweisen.

Bisher teilten sich dieser Rekord drei Vereine: der 1. FC Nürnberg in der Vorsaison, der 1. FC Magdeburg in der Saison davor und Hannover 96 in der Saison 1989/90. Bielefeld hat diese Marke bereits am 28. Spieltag erreicht und hat nun sechs Spiele, um sich den alleinigen Rekord von mindestens 20 Torschützen zu sichern. Ein bemerkenswertes Zeichen für die Breite und den Torinstinkt der Mannschaft von Mitch Kniat.

Am anderen Ende der Skala steht dabei Fortuna Düsseldorf mit lediglich zehn verschiedenen Torschützen – ein Wert, der deutlich unter den historischen Tiefstständen von sieben Torschützen, die SpVgg Greuther Fürth bereits zweimal (1997/98 und 1998/99) sowie der HSV Barmbek-Uhlenhorst in seiner Debütsaison 1974/75, aufgestellt hatten.

Die Bilanz spricht für sich: Arminia Bielefeld demonstriert eindrucksvoll die Fähigkeit, aus verschiedenen Spielern Tore zu erzwingen. Bleibt zu hoffen, dass diese Torverteilung auch in den kommenden Spielen beibehalten wird und den direkten Klassenerhalt sichert. Die Fans dürfen sich auf spannende Spiele freuen – und auf weitere Rekordversuche.