Arévalo überzeugt: ecuador demonstriert vor wm-duell!
Columbus, Ohio – Jeremy Arévalo, der Stuttgarter Angreifer, hat im letzten Testlauf vor der Weltmeisterschaft einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. Ecuador setzte sich gegen Guatemala mit 3:0 durch und bewies eindrucksvoll, dass man in Gruppe E eine ernstzunehmende Herausforderung für das deutsche Team darstellen wird.

Die südamerikaner zeigen kampfgeist und taktische reife
Das Team von Trainer Sebastián Beccacece präsentierte sich in Ohio in blendender Form. Die Unbesiegtenserie von „La Tri“ wurde auf beeindruckende 19 Länderspiele in Folge hochgetrieben – eine beachtliche Leistung, die vor allem Selbstvertrauen für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada vermittelt. Jordy Caicedo brachte Ecuador mit einem Elfmeter in Führung (19.), gefolgt von Treffern von Nilson Angulo (73.) und Pervis Estupinán (78.).
Arévalo, der in seinem vierten Länderspiel erstmals in der Anfangself stand, verpasste in der ersten Halbzeit knapp das Tor mit einem Pfostenschuss. Erst nach der Pause kamen die Leistungsträger wie Moises Caicedo und Piero Hincapie ins Spiel, was die taktische Flexibilität des Teams unterstreicht. Beccacece scheint den Kader bewusst dosiert einzusetzen, um die Spieler optimal vorzubereiten.
Die Tatsache, dass Ecuador in der WM-Qualifikation hinter Argentinien den zweiten Platz belegte und dabei nur fünf Gegentore in 18 Spielen hinnehmen musste, spricht Bände über die defensive Stabilität der Mannschaft. Auch wenn Beccacece gegen Guatemala nicht mit seiner stärksten Aufstellung spielte, zeigt dieser klare Sieg, dass Ecuador in der Gruppe E ein ernstzunehmender Gegner für Deutschland sein wird. Die Begegnung am 25. Juni in New Jersey wird daher mit besonderer Spannung erwartet.
Ecuador startet am 15. Juni gegen die Elfenbeinküste ins Turnier, gefolgt von einem Duell mit Curacao am 21. Juni, bevor es dann heißt, sich Deutschland zu stellen. Die Vorfreude auf das WM-Gastspiel ist groß, und die Leistung gegen Guatemala hat die Erwartungen an „La Tri“ weiter geschürt. Die Stabilität und der Kampfgeist der Ecuadorianer lassen erwarten, dass sie den deutschen Pokal nicht kampflos abgeben werden.
