Yanguas und Stupaczuk trennen sich nach schwachem Saisonverlauf
Die Partnerschaft zwischen Mike Yanguas und Franco Stupaczuk ist beendet. Der Argentinier bestätigte die Trennung in sozialen Medien nach dem Ausscheiden in der ersten Runde des P1 in London gegen Ramiro Pereyra und José Solano.
Die beiden hatten sich zu Saisonbeginn erneut zusammengeschlossen, nachdem sie 2024 bereits kurzzeitig und erfolgreich gespielt hatten. Damals gewannen sie einen Titel und forderten die beiden besten Paare der Welt heraus. Diese positiven Erfahrungen führten im Januar zur erneuten Zusammenarbeit.
Hohe Ziele, mäßige Ergebnisse
Von Beginn an verfolgten sie ein klares Ziel: solide spielen, möglichst viele Finals erreichen und Turniere gewinnen. Doch obwohl sie sechsmal das Halbfinale erreichten – fast alle in den ersten Monaten –, gelang ihnen nur ein einziger Finaleinzug. Gegen die führenden Paare des Rankings scheiterten sie regelmäßig.
Zudem sorgten unerwartete Niederlagen dafür, dass sie den dritten Platz im Ranking an Juan Lebrón und Leo Augsburger verloren. Stupaczuk kommentierte die Trennung auf Instagram: „Unsere Wege trennen sich erneut und wir beenden unser gemeinsames Padel. Ich wünsche dir das Beste. Persönlich stehen große Veränderungen bevor.“

Unklare Zukunft vor Madrid
Nach dem Aus in London steht als nächstes Ziel das P1 in Madrid Anfang September auf dem Programm. Beide Spieler haben mehrere Wochen Zeit, neue Partner zu finden und mit ihnen zu trainieren. Nach Informationen von MARCA PÁDEL hat jedoch noch keiner der beiden eine Entscheidung getroffen.
Yanguas und Stupaczuk werden versuchen, Alternativen zu finden, die ihre aktuelle Position im Ranking sichern. Einer der beiden wird jedoch aus den Top vier herausfallen und damit bereits im Viertelfinale auf einen gesetzten Gegner treffen müssen. Die Trennung löst erneut ein Partnerkarussell im Profipadel aus.
