Arbeloa setzt auf offensive: real madrid stürmt gegen bayern?
Madrid – Ein klares Signal an die Konkurrenz und ein mutiger Schachzug vor dem Duell mit dem FC Bayern: Trainer Álvaro Arbeloa hat für die Liga-Partie eine überraschend offensive Aufstellung gewählt. Nur zwei Innenverteidiger auf der Bank – Rüdiger und Trent – lassen vermuten, dass Arbeloa im Hinblick auf das Rückspiel gegen Manchester City in München alles auf eine Karte setzt.

Neulinge im kader: fortea und yáñez erhalten chance
Die Kaderliste hält einige Überraschungen bereit. Allen voran der 18-jährige Miguel Fortea, der sein Debüt im Profibereich feiert. Auch der junge Yáñez, der bereits im Hinblick auf die Partie gegen Elche mit einer starken Leistung auf sich aufmerksam machte, ist dabei. Ein Zeichen, dass Arbeloa jungen Talenten eine Chance geben möchte, besonders angesichts der Sperre von Mastantuono, der aufgrund von zu vielen gelben Karten ausfällt.
Neben den beiden Nachwuchsspielern und den Routiniers Thiago und Manuel Ángel ist die Rückkehr von Ferland Mendy der wohl wichtigste Faktor. Der französische Linksverteidiger kehrt in den Kader zurück und soll Spielpraxis sammeln, um im Duell gegen den FC Bayern eine wichtige Rolle spielen zu können. Seine Fitness ist für Arbeloa von immenser Bedeutung, sollte die Rematch-Sensation gelingen.
Ein Wechsel im Torwart-Bereich: Während Mestre weiterhin bei der Castilla im Einsatz ist, rückt Javi Navarro ins Aufgebot. Ein kleiner, aber feiner Wechsel, der zeigt, dass Arbeloa auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Die Aufstellung im Überblick: Lunin, Fran González, Javi Navarro; Carvajal, Militao, Alaba, Asencio, Fran García, Mendy, Huijsen, Fortea; Bellingham, Camavinga, Valverde, Tchouameni, Arda Güler, Ceballos, Manuel Ángel, Thiago; Vini, Mbappé, Gonzalo, Brahim, Yáñez.
Die Entscheidung Arbeloas spricht Bände: Er setzt auf Tempo, Kreativität und die Hoffnung, dass seine Angreifer die nötigen Tore erzielen, um den Rückstand aufzuholen. Ob diese Strategie aufgeht, wird sich zeigen. Die Zahlen der letzten Spiele sprechen jedoch für sich: Real Madrid erzielte in den letzten fünf Ligaspielen durchschnittlich mehr als drei Tore pro Spiel. Ein Beweis dafür, dass die Offensive am Fließband läuft. Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht, ob Real Madrid das Potenzial hat, den FC Bayern zu schlagen, sondern ob die Abwehr dem Druck standhalten kann.
