Arbeloa schickt madrid mit heimlichem kader-kniff gegen bayern in den kampf
München – 21 Uhr, Allianz Arena, 0:2-Rückstand. Álvaro Arbeloa trat an die Mikrofone, als hätte er das Ticket fürs Halbfinale schon in der Tasche. Kein Wunder: Der Interimscoach von Real Madrid weiß, wer mitten im Tchouaméni-Dilemma den Knoten durchschlägt – er will’s nur noch nicht sagen.
Geheimnis nummer eins: wer spielt statt tchouaméni?
„Ich kenne meine Startelf, und sie gibt mir Ruhe“, sagte Arbeloa mit diesem leichten Lächeln, das beim Gegner sofort Alarm auslöst. Camavinga, Valverde, Mendy – alle drei glichen einander im Training aus, doch der Coach ließ keinen Zweifel: „Wir brauchen kein Wunder, nur 90 Minuten Real Madrid.“ Die Worte klangen wie ein Seitenhieb auf die Bayern, die im Hinspiel nur dank Manuel Neuer die Katastrophe abwenden konnten.
Die zweite Pfeilspitze folgte sofort. „Wenn es ein Team gibt, das an Wunder glaubt, dann wir“, sagte er und erinnerte an die Nacht von Paris 2022, an Manchester 2018, an alle jene Spiele, in denen Madrid aus eigener Asche stieg. „Die Geschichte dieses Klubs wurde aus unmöglichen Aufgaben geschrieben – wir sind bereit, ein weiteres Kapitel zu schreiben.“

Arbeloa zündet den selbstzünder: 15 mal europa-cup, null zweifel
Die Frage nach Vinícius, Bellingham & Co. beantwortete er mit einer Zahl: 15. Fünfzehn Titel, Rekord, Mythos. „Kein einziger Fan hat mir gesagt, er glaube nicht dran. Morgen werden wir das Wappen vertreten – und nichts anderes zählt.“
Bayern-Coach Vincent Kompany hatte vorab betont, Geschichte zähle nur bis zum Anpfiff. Arbeloa kontert mit einem Schulterzucken: „Dann schauen wir mal, wer nach 90 Minuten noch daran denkt.“
Kurz vor dem Ende der Pressekonferenz verriet er noch, was wirklich hinter seiner Ruhe steckt. „Ich fühle mich privilegiert, weil ich jeden einzelnen Spieler auf der Bank haben kann, der ein Spiel dreht.“ Dann verschwand er Richtung Kabine, ohne den Namen des Tchouaméni-Ersatzes zu nennen. München soll raten – Madrid gewinnen.
