Antonelli schlägt zurück: mercedes-duo jagt nächste pole in suzuka

Kimi Antonelli tritt aus dem Schatten seines Teamkollegen. Mit 1:29,362 Minuten donnert der 19-Jährige in der dritten Trainingssession von Suzuka allen davon – und lässt selbst George Russell, den WM-Führenden, 0,254 Sekunden alt aussehen.

Die Silberpfeile haben die Generalprobe dominiert. Ferrari? Vier Zehntel hinter Antonelli liegt Charles Leclerc, der sich die Augen reibt. McLaren? Oscar Piastri, gestern noch der Schnellste, findet sich auf 1,002 Sekunden Rückstand wieder. Lewis Hamilton im roten Boliden? Fünfter, 1,021 Sekunden weg vom perfekten Kreis des Italiener-Wunders.

Verstappen rudert weiter hinterher

Verstappen rudert weiter hinterher

Max Verstappen kann nicht mehr schummeln. Der Titelverteidiger landet auf Rang acht, 1,548 Sekunden abgeschlagen. Nico Hülkenberg schlägt ihn im Audi – und beweist, dass die Ingolstädter in Japan einen neuen Schwung gefunden haben. Rang sieben, 1,296 Sekunden, das ist ein Statement.

Die Formel 1 verabschiedet sich nach dem Rennen Sonntag in eine Zwangspause. Bahrain und Saudi-Arabien fallen den Kriegsherden zum Opfer, Miami Ende Mai wird der nächste Stopp. Die Teams bekommen Luft, Mercedes bekommt Selbstvertrauen.

Antonellis erste Saison war ein Auf und Ab. In Suzuka zeigt er, warum Toto Wolff ihm vertraut. Die Frage ist nicht mehr, ob er kann – sondern wie lange er Russell die Stirn bietet. Die Antwort folgt heute um 7.00 Uhr im Qualifying. Sky überträgt live.