Antonelli räumt hadjar ab – mercedes-zoff eskaliert im china-sprint
Shanghai, Minute 4: Kimi Antonelli drückt das Gas, Isack Hadjar fliegt ins Kiesbett – und die Saison bekommt ihre erste Eiswelle.
Die szene, die red bull kochen ließ
In der wilden Anfangsphase zieht Antonelli in der Rechtskurve 6 zu weit nach außen, touchiert Hadjar am Hinterrad und schickt den Red-Bull-Jungen quer. 15. Platz, Rennen ruiniert. Die Rennleitung gibt 10 Sekunden Strafe – für Mercedes-Teamchef Toto Wolff ein „harscher, aber fairer“ Preis. Doch die Explosion folgt nach dem Ziel.
Antonelli steigt aus und sprintet zu Hadjars Cockpit, um sich persönlich zu entschuldigen. Hadjar winkt ab – nicht freundlich, sondern mit einer Handbewegung, die in der Fahrerlounge sofort als „gezielte Demütigung“ interpretiert wird. Sky-Kameras fangen die Geste in Großaufnahme ein, Twitter braucht drei Minuten bis zum Shitstorm.

Wolff und schumacher erklären hadjars verhalten zur sauerei
„Unsportlich! Das kann es nicht sein, einen wegzuwinken“, donnert Wolff ins Mikro. Auch TV-Experte Ralf Schumacher donnert mit: „Macht man nicht. Er ist eben ein Heißsporn.“ Die Wortwahl ist kein Zufall – Hadjar galt bisher als aufsteigendes Talent mit Temperament, nun steht er als „Kindskopf mit Ampelkarte“ da.
Antonelli nimmt die Strafe klaglos hin, kämpft sich trotzdem auf Rang fünf vor und sammelt wichtige Punkte für Mercedes. Hadjar dagegen muss nach dem 15. Platz um seinen Sitz für 2027 bangen – Red Bull vergibt Cockpits nicht für Gestikulationen, sondern für Resultate.
Die nächste Runde ist schon in fünf Tagen in Suzuka. Wer dort aneckt, fliegt – und zwar ohne Winken.
