Antonelli kehrt zum karting zurück – und zeigt, woher er kommt

Ein Sonntag in der Provinz Brescia, und plötzlich vergessen 400 Nachwuchspiloten aus 60 Nationen die Strecke vor ihren Augen. Andrea Kimi Antonelli betritt das Fahrerlager von Castrezzato – und der Raum gehört ihm. Nicht weil er es will. Sondern weil er mit 19 Jahren gerade das getan hat, was keinem Italiener seit 2006 gelungen war: einen Formel-1-Grand-Prix gewinnen.

Zurück auf dem asphalt, der ihn geformt hat

Zurück auf dem asphalt, der ihn geformt hat

Es ist kurz nach elf Uhr, als Antonelli zusammen mit seinem Vater Marco am Circuito di Franciacorta ankommt. Draußen läuft der letzte Lauf der WSK Super Master Series. Drinnen, im Paddock, dreht sich alles um ihn. Kein einziges Autogrammgesuch lehnt er ab. Kein Selfie wird verweigert. Das ist kein PR-Kalkül – das ist ein Mensch, der weiß, wo er herkommt.

„Es ist immer schön, dorthin zurückzukehren, wo alles begann