Antonelli dominiert in monaco: hülkenberg frustriert, verstappen fassungslos
Monaco – Ein Schock für die Formel 1, ein Triumph für die Jugend: Kimi Antonelli hat das Rennen in Monaco in einer Weise gewonnen, die kaum jemand für möglich gehalten hätte. Der Mercedes-Pilot fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden und demonstrierte eine Souveränität, die an die glorreichen Zeiten Michael Schumachers erinnerte. Doch während Antonelli feierte, nagten Frustration und Enttäuschung an anderen – insbesondere an Nico Hülkenberg und Max Verstappen.
Antonellis aufstieg: mehr als nur talent
Fünf Siege aus sechs Rennen – die Zahlen lügen nicht. Antonelli ist nicht einfach nur ein junges Talent, sondern eine Naturgewalt, die die Formel 1 auf den Kopf gestellt hat. Toto Wolff, der Mercedes-Teamchef, war nach dem Rennen außer sich vor Freude: „Ich habe noch nie so etwas gesehen. Er war von der ersten bis zur letzten Runde der Schnellste. Wir haben versucht, ihn zu verlangsamen, aber er hat einfach weitergezuckelt.“ Die Leichtigkeit, mit der Antonelli sein Talent zur Schau stellt, ist beeindruckend – und beängstigend für seine Konkurrenten.
Lewis Hamilton, der nun 66 Punkte hinter Antonelli liegt, räumte ein, dass er noch viel Arbeit vor sich hat, um mitzuhalten: „Mercedes hat zwar Fortschritte gemacht, aber wir sind noch weit von Antonellis Stufe entfernt.“ Die Unterstützung von Kim Kardashian an der Strecke konnte dem Weltmeister ebenfalls keinen Auftrieb geben.

Hülkenbergs bittere pille: eine strafe zu viel
Für Nico Hülkenberg war das Rennen ein Desaster. Eine Strafe aufgrund einer unsportlichen Aktion kostete ihn seine ersten Punkte für Audi. „Frust und Enttäuschung – das kann man wohl sagen“, kommentierte der Emmericher trocken. „Hätten, hätt’n, Fahrradkette. Wir hatten ein gutes Auto, aber so hat sich alles zunichte gemacht.“ Ob das Team in Barcelona besser performen wird, bleibt abzuwarten.
Charles Leclerc, der Lokalmatador, erlebte einen Albtraum. Ein Fahrfehler in der letzten Kurve beendete seine Hoffnungen auf ein Podium. Seine Wut war unkontrolliert, am Boxenfunk schimpfte er auf das Lenkrad. „Wäre es nicht in dieser Kurve passiert, dann in der nächsten“, polterte er.
Max Verstappen hatte den schlechtesten Tag überhaupt. Sein Red Bull versagte beim Start, und er musste hilflos zusehen, wie das Feld an ihm vorbeizog. „Was soll ich jetzt machen?“, fragte er am Funk, bevor er angewiesen wurde, das Auto abzustellen. Der frühe Ausfall wirft Fragen nach der Zuverlässigkeit seines Boliden auf und ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Verstappen mit Antonellis Überlegenheit hadert.
Die Frage, die sich nun jedem Formel-1-Fan stellt, ist: Kann irgendjemand Antonelli aufhalten? Oder erleben wir den Beginn einer neuen Ära, in der ein junger Italiener die Königsklasse dominiert? Die Antwort wird das kommende Wochenende in Barcelona liefern – und die Spannung ist kaum auszuhalten.
