Andrada-wut: saragossa-torwart für 13 spiele vom platz!
Schock in der zweiten spanischen Liga: Esteban Andrada, Schlussmann von Real Saragossa, hat eine empörungswertige Sperre von 13 Spielen erhalten. Der Grund: ein Faustschlag gegen den Kapitän des Gegners, Jorge Pulido. Ein Eklat, der die spanische Fußballwelt in helle Aufregung versetzt hat.

Der ausraster im nachspiel
Die Partie gegen SD Huesca endete in einem chaotischen Finale. In der Nachspielzeit, als Saragossa mit 0:1 hinten lag, eskalierte die Situation nach einer VAR-Überprüfung. Andrada, sichtlich frustriert über die Entscheidung, verlor die Beherrschung und attackierte Pulido mit einem Faustschlag. Gelb-Rot für den Torwart, aber auch der Beginn einer historischen Strafe.
Die Bilder, die die spanischen TV-Sender zeigten, waren schockierend. Der sofortige Platzverweis reichte noch nicht aus. Der spanische Fußballverband (RFEF) verhängte zusätzlich 12 Spiele Sperre für die unsportliche Tat – eine Maßnahme, die selbst erfahrene Fußballprofis verblüfft.
Die Polizei musste eingreifen, um die eskalierende Situation auf dem Feld zu beruhigen. Zwei weitere Spieler sahen in der Folge noch die rote Karte, was die ohnehin angespannte Derby-Atmosphäre weiter anheizte. Die sozialen Medien kochten über, und die spanische Presse taufte die Strafe bereits als „historisch“.
Andrada zeigte sich nach dem Spiel reumütig und entschuldigte sich mehrfach. „Es tut mir leid. So etwas ist mir noch nie passiert. Die Sicherungen sind mir durchgebrannt“, erklärte der 35-Jährige. Er bete Pulido um Verzeihung und akzeptiere die Konsequenzen. Ein schwacher Trost für den verletzten Kapitän und für die Fans von Saragossa, die nun für 13 Spiele auf ihren Torwart verzichten müssen.
Der Argentinier, der in seiner Karriere bereits vier Länderspiele für Argentinien bestritt und an der Club-Weltmeisterschaft teilnahm, hat mit diesem Ausraster nicht nur den Verein, sondern auch seinen Ruf nachhaltig beschädigt. Die Frage, die nun bleibt: Kann Saragossa, das sich in der Abstiegskampf befindet, diesen Verlust verkraften?
