Ancelotti enthüllt: so will brasilien im wm-kampf glänzen!
Klausur in der brasilianischen Nationalmannschaft: Ancelotti hat seine Startelf für das Duell gegen Haiti bereits festgenagelt, obwohl er die Namen noch für sich behält. Doch es sind nicht nur die taktischen Feinheiten, die der italienische Coach offenbart. Seine Einschätzungen zu Endrick, Raphinha und der brasilianischen Identität im Weltfussball werfen ein neues Licht auf die Ambitionen des Teams.
Die taktische flexibilität als schlüssel zum erfolg
Ancelotti betonte, dass Brasilien während der WM in der Lage sein muss, sich an verschiedene Spielsituationen anzupassen. „Ein Team muss resilient sein“, erklärte er, „und diese Mannschaft ist es. Wir werden uns verbessern.“ Die Karten, so der Coach, dürfen keine Auswirkungen auf die Aufstellung in den folgenden Spielen haben. Er vollzog bereits während des Spiels gegen Schottland Wechsel, um das Gleichgewicht zu finden und das Spiel zu beleben. „Wir müssen unterhaltsamen Fussball spielen“, forderte er, „denn wir haben Spieler mit grosser Qualität, die in der Lage sind, mehr zu leisten.“

Endrick: mehr als nur ein talent
Besonders interessant sind Ancellottis Aussagen über den jungen Endrick. Er beschreibt ihn als etwas Besonderes, „nicht als eine Sache, nicht als eine andere. Sondern als etwas anderes.“ Das Talent des Teenagers sei „absurd“, und Brasilien werde ihn sowohl bei dieser als auch bei der nächsten Weltmeisterschaft nutzen. Seine Reife und Geduld, gestützt durch die Unterstützung seiner Familie, sind dabei entscheidend. „Ich werde ihn zum richtigen Zeitpunkt einsetzen“, versprach Ancelotti, „er wird wichtig sein.“

Raphinha: vielseitiger angreifer mit weltklasse-potenzial
Auch Raphinha erhielt ein Sonderlob. Ancelotti bezeichnete ihn als einen der besten Spieler der Welt und betonte seine Vielseitigkeit im Angriff. „Er kann jede Position im offensiven Bereich spielen“, lobte der Coach. „Mit Bielsa, jetzt im Barcelona. er hat immer sehr gut gespielt.“
Die brasilianische identität: mehrere gesichter
Die Frage nach der brasilianischen Identität beantwortete Ancelotti überraschend: „Brasilien hat mehrere Identitäten. Ich will nicht, dass mein Team nur auf eine Art und Weise spielt. Ich will ein Team mit vielen Gesichtern, das auch in einem kompakten Block unter Druck spielen kann.“ Er strebt keine starre Identität an, sondern ein Team, das sich in allen Facetten des Fussballs auszeichnen kann.
Die erste Begegnung bei der WM habe die Spieler mental beeinflusst, räumte Ancelotti ein. Doch das Wichtigste sei nicht der erfolgreiche Start, sondern die Fähigkeit, sich zurückzukämpfen. Und während er die Intensität der kommenden Weltmeisterschaft hervorhebt, weist er darauf hin, dass nicht nur die Stars den Ausgang bestimmen werden. „Es wird eine Weltmeisterschaft der Intensität“, prognostizierte er, „ähnlich wie Argentinien sie beherrscht.“
