America’s cup: gb1 sichert ersten standort in neapel – training von luna rossa beginnt
Neapel bebt! Die Vorbereitungen für die Louis Vuitton America’s Cup 2027 in Neapel sind offiziell in vollem Gange. Der britische Herausforderer GB1, als Challenger of Record, hat sich den ersten Standortgesichert und damit den Startschuss für die Aktivitäten der Teams gegeben. Ian Walker, CEO von GB1, war persönlich vor Ort, um die notwendigen Dokumente zu unterzeichnen – ein klares Signal für den Ernstfall.
Erste anzeichen von aktivität am standort
Bereits am gestrigen Tag wurden erste Lkw des GB1-Teams gesichtet, die Material aus der Barcelona-Kampagne 2024 mitbrachten. Walker äußerte sich begeistert über die Location: „Es ist erst, wenn man hier steht, die 14 Knoten Brise spürt und diesen unglaublichen Ausblick genießt, dass man wirklich erfasst, wie spektakulär die nächste America’s Cup werden wird. Es ist alles absolut perfekt – jetzt liegt es an uns, das Projekt in die Realität umzusetzen.“ Die unmittelbare Nähe zum Emirates Team New Zealand, dem Titelverteidiger, verspricht spannende Rivalitäten.
Die anderen Teams werden voraussichtlich in den kommenden Wochen eintreffen und ihre Stützpunkte in unmittelbarer Nähe zu GB1 und den Kiwis errichten, wie es das vorgesehene Protokoll vorsieht. Der Wettbewerb um die besten Standorte dürfte intensiv sein.

Luna rossa startet ins training – erste eindrücke sind vielversprechend
Parallel dazu begann in Cagliari das offizielle Training von Luna Rossa. Mit dem AC 75 der letzten Generation, der nun den neuen Regeln angepasst wurde, testete das italienische Team seine Fortschritte. Das Training war von Unterbrechungen geprägt, die jedoch genutzt wurden, um die Funktionalität aller Systeme zu überprüfen. Die erste ernsthafte Testfahrt offenbarte ein beeindruckendes Potenzial: Geschätzte Geschwindigkeiten von 40-42 Knoten!
Das Team um Peter Burling und Ruggero Tita am Steuer zeigte sich optimistisch. Umberto Molineris und Vittorio Bissaro sorgten für präzise Trimmungen, während Maria Giubilei als „Quota Rosa“ – weibliche Besatzungsmitglied – einen wichtigen Beitrag leistete. Marco Gradoni komplettierte das Sextett an Bord während der Trainingseinheit, wobei bei den offiziellen Regatten nur sechs Personen an Bord sein dürfen, darunter ein Gast.
Die strategischen Entscheidungen von Max Sirena, dem technischen Direktor, in Bezug auf die erste Formation sind bereits jetzt von Bedeutung, obwohl noch ein Jahr bis zum Start der Regatten in Neapel verbleibt. Die ersten Trainingsergebnisse lassen auf eine starke Konkurrenz schließen, die die etablierten Kräfte herausfordern wird.
