Amanda lear: pikante geständnisse über dalí und bowie bei „belve“!
Mailand – Die neue Staffel von Francesca Fagnanis polarisierender Talkshow „Belve“ auf Rai 2 startet mit einem Knall: Amanda Lear, die enigmatische Künstlerin, liefert pikante Einblicke in ihr bewegtes Leben. Die Aufzeichnung der ersten Folge sorgte bereits für Aufsehen, und die TV-Zuschauer dürfen sich auf eine außergewöhnliche Sendung freuen.

Ein leben zwischen kunst, liebe und lsd
Lear gewährte Francesca Fagnani intime Details aus ihrem Leben, die von einer Karriere voller Glamour und Kontroversen geprägt sind. Von den Anfängen ihrer Karriere bis hin zu ihren Beziehungen zu einigen der größten Namen der Popkultur sprach sie offen über ihre Erfahrungen mit LSD und ihre bewegte Liebesgeschichte mit Salvador Dalí.
Die Beziehung zu Dalí und Gala: Lear beschrieb ihre ungewöhnliche Dreiecksbeziehung zu Dalí und seiner Frau Gala. „Er hätte eifersüchtig sein sollen, aber Gala sagte, er brauche mich und nahm mich wie eine Tochter auf. Sie wollte ihn erfreuen“, so Lear. Doch das Verhältnis war keines der romantischen Art: „Dalí war impotent.“ Stattdessen präsentierte der berühmte Maler ihr potenzielle Partner und beobachtete am nächsten Tag interessiert, wie es mit ihren Dates verlief. Ein faszinierendes Machtspiel, das Lear offenbar amüsierte.
David Bowie – Ein fragwürdiger Eindruck: Auch über David Bowie hatte Lear wenig Gutes zu sagen. „Ich fand ihn nicht besonders ansprechend, blass, mager, rote Haare, keine Augenbrauen… irgendwie abstoßend“, gestand sie. Ein Detail, das für Gesprächsstoff sorgte. Fagnani erinnerte an Bowies damalige Ehefrau Angie, die Lear einst mit den Worten „Du gehst mit meinem Mann, ist schon in Ordnung“ konfrontierte. Eine offene Beziehung, wie Lear betonte, in der es jedoch kein Ménage à trois gab.
Ambivalenz und Homosexualität: Lear sprach über die Ambivalenz, die ihre Karriere stets begleitete. „Manchmal hasste ich dieses Amanda, dieses Persona. Es war wie ein Käfig“, so die Künstlerin. Sie gestand, dass sie zahlreiche Beziehungen zu attraktiven heterosexuellen Männern hatte, aber dass sie sich dabei oft langweilte. „Mit einem schwulen Mann ist es anders, es macht immer Spaß. Ich liebe Homosexuelle.“ Ihre Liebe zu ihrem verstorbenen Ehemann Alain Philippe, der bisexuell war, sei die tiefste gewesen.
Weitere Gäste und Skandale: Neben Amanda Lear wird die Sendung Micaela Ramazzotti mit einer Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Mann Paolo Virzì und Andeutungen über eine mögliche Hochzeit beherbergen. Auch Zeudi Di Palma, bekannt aus „Grande Fratello“, wird erwartet. Ein Abend voller Enthüllungen und Promi-Klatsch, der die Zuschauer sicherlich fesseln wird.
Die Frage, die am Ende bleibt: Hat Dalí Amanda Lear wirklich nur benutzt? Eine Frage, die in der Luft hängt und die die Zuschauer noch lange beschäftigen wird.
