Altmeier scheitert knapp: us-spieler paul demontiert hamburger hoffnung

Hamburg – Daniel Altmeier hatte das große Ziel vor Augen: Den Einzug ins Halbfinale des ATP-Turniers am Rothenbaum. Doch der Traum platzte am Donnerstag im Viertelfinale gegen den US-Amerikaner Tommy Paul. Mit 2:6, 5:7 unterlag der Kempener und verpasst damit den Sprung unter die besten Vier. Ein bitteres Ende für den Publikumsliebling, der zuvor mit einem Achtungserfolg gegen Ben Shelton für Furore gesorgt hatte.

Die anfangsphase: paul übernimmt die kontrolle

Von Beginn an tat sich Altmeier schwer, ins Spiel zu finden. Paul diktierte das Tempo und nutzte die Fehler seines Gegners gnadenlos aus. Die ersten sechs Spiele gingen an den US-Amerikaner, der mit präzisen Aufschlägen und aggressivem Spiel Altmeier völlig überforderte. Es wirkte, als hätte Paul von vornherein eine Antwort auf Altmeiers Spielweise parat.

Ein hoffnungsschimmer und die pariser vorbereitung

Ein hoffnungsschimmer und die pariser vorbereitung

Trotz der deutlichen Niederlage kann Altmeier die Turnierwoche am Hamburger Rothenbaum als Erfolg betrachten. Gerade vor dem Start der French Open in Paris am Sonntag dient der Auftritt als wichtige Trainingsmöglichkeit und Stimmungsaufbau. Seine überraschende Leistung gegen Shelton zeigte, welches Potenzial in ihm steckt. Die French Open stehen nun vor der Tür, und Altmeier trifft dort auf eine weitere schwere Aufgabe: Den Weltranglistenfünften Félix Auger-Aliassime.

Die deutsche tennis-hoffnung lebt weiter

Die deutsche tennis-hoffnung lebt weiter

Nach dem Ausscheiden von Yannick Hanfmann war Altmeier als letzter verbliebener deutscher Profi angetreten. Die Unterstützung des Publikums war spürbar, doch gegen die konzentrierte Leistung von Paul war er letztendlich machtlos. Die deutsche Tennis-Hoffnung lebt zwar weiter, doch die Aufgabe in Paris wird alles andere als einfach. Die Frage ist: Kann Altmeier die Form der letzten Tage mitnehmen und sich gegen Auger-Aliassime durchsetzen?

Die Zahlen lügen nicht: Pauls Aufschlagquote lag bei beeindruckenden 78%, während Altmeier mit 55% zu kämpfen hatte. Das ist der Schlüssel zum Verständnis des Ergebnisses.