Altmaier patzt beim masters: zverev steigt ein!
Madrid – Ein bitterer Tag für deutsche Tennis-Hoffnungen in Madrid: Daniel Altmaier ist beim ATP-Masters bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Der Kempener, der zuletzt in München noch das Viertelfinale erreicht hatte, unterlag dem Argentinier Juan Manuel Cerúndolo deutlich mit 4:6, 4:6. Ein frühes Aus, das die Erwartungen an das deutsche Team dämpft.

Hanfmann und struff überstehen auftaktrunde
Doch nicht alles ist düster im Lager des DTB: Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff konnten ihre Auftaktpartien erfolgreich bestreiten und stehen in der zweiten Runde. Hanfmann trifft auf den argentinischen Sandplatzspezialisten Francisco Cerúndolo, während Struff gegen den US-Amerikaner Alex Michelsen antreten wird. Eine gewisse Erleichterung für den deutschen Tennisverband, angesichts des frühen Aus von Altmaier.
Altmaier begann das Spiel gegen Cerúndolo zwar vielversprechend und ging früh mit 3:0 in Führung, doch der Argentinier zeigte seine Klasse und drehte das Spiel. Ein Wendepunkt, der Altmaier sichtlich demoralisierte. Auch im zweiten Satz führte der Deutsche kurzzeitig, konnte den Rückstand aber nicht mehr abwenden. Die Partie dauerte insgesamt etwas mehr als eine Stunde – eine Enttäuschung für den 27-Jährigen, der in den letzten Wochen durchaus solide Leistungen gezeigt hatte.
Das frühe Aus von Altmaier ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass er im Münchner Achtelfinale ebenfalls knapp gescheitert war. Offenbar hat der junge Kempener derzeit Schwierigkeiten, sein Potenzial auf höchstem Niveau konstant abzurufen. Aber die Tenniswelt ist unbeständig, und ein neuer Tag bringt neue Chancen.
Alexander Zverev, als Nummer zwei gesetzt, wird in der zweiten Runde auf den Argentinier Mariano Navone treffen. Ein Duell auf Augenhöhe, bei dem Zverev alles geben muss, um den Einzug ins Viertelfinale zu sichern. Die Erwartungen sind hoch, und der Druck liegt auf seinen Schultern. Die Frage ist, ob er diesem Druck gewachsen ist und seine bisherige Form bestätigen kann.
Die ersten Tage des Masters in Madrid zeigen: Der Kampf um die vorderen Plätze wird hart. Nur die Stärksten werden sich durchsetzen können. Und Deutschland muss sich strecken, um in diesem Jahr eine gute Rolle zu spielen.
