Altmaier holt nadal-bezwinger ins boot: rasensaison mit überraschungseffekt?

Daniel Altmaier, der Shootingstar des deutschen Tennis, setzt vor der Rasensaison auf eine ungewöhnliche, aber vielversprechende Unterstützung: Er hat Dustin Brown, den Publikumsliebling und ehemaligen Nadal-Bezwinger, als Coach ins Team geholt. Eine Entscheidung, die im Tenniszirkel für Aufsehen sorgt und Altmaiers Ambitionen auf Rasen untermauert.

Ein duo mit geschichte: altmaier und brown

Ein duo mit geschichte: altmaier und brown

Die Zusammenarbeit der beiden Tennisprofis ist keineswegs neu. „Wir kennen uns, seitdem ich neun Jahre alt bin“, erklärte Altmaier gegenüber Medienvertretern. Die Chemie stimmt, und das ist offensichtlich: „Er hat extrem viel Spaß daran, es ist einfach harmonisch und es funktioniert gut.“ Brown, bekannt für seinen unorthodoxen Spielstil und sein Temperament, soll Altmaier vor allem taktisch weiterhelfen.

Die Entscheidung für Brown ist Teil von Altmaiers kontinuierlichem Bestreben, sich weiterzuentwickeln. „Ich denke, es ist das Wichtigste, sich immer weiterzuentwickeln. Ich denke, ich habe auch dieses Jahr die richtigen Schritte gemacht“, so der Kempener. Die Zusammenarbeit ist zunächst bis nach Wimbledon geplant, wo Altmaier selbst große Hoffnungen hegt.

Browns Einfluss ist bereits spürbar: Altmaier schilderte konkrete Veränderungen in seinem Spiel: „Ich retourniere viel näher an der Linie, ich will aggressiver sein. Ich glaube, ich habe auch das Talent dafür, den Slice interessant zu nutzen, weiß um den Tempowechsel. Das sind so Sachen, wo man einfach taktisch versucht, mehr Mittel zu haben.“ Die Erfahrung Browns, insbesondere auf Rasen, soll Altmaier dabei helfen, sein Spiel noch abwechslungsreicher und effektiver zu gestalten.

Im Achtelfinale des Vorbereitungsturniers auf Wimbledon trifft Altmaier auf Andrej Rublew oder Hubert Hurkacz. Ein Duell, das dem Deutschen Selbstvertrauen macht: „Ich glaube, ich kann jeden schlagen, das habe ich schon mehrfach bewiesen. Ich muss einfach daran glauben.“ Mit Brown an seiner Seite scheint Altmaier bereit, die Herausforderungen anzunehmen und auf Rasen für Furore zu sorgen.