Altach fordert ried heraus: spitzenspiel mit brisanz!
Die Bundesliga-Saison erlebt am Freitagabend einen packenden Höhepunkt: Tabellenführer SCR Altach gastiert in Ried, wo die Innviertler alles daran setzen werden, die Vorarlberger vom Thron zu stoßen. Nach der Länderspielpause kehrt die Liga mit einem Duell der Spitzenmannschaften zurück – ein Spiel, das mehr als nur drei Punkte verspricht.
Die form spricht für altach, die erinnerungen für ried
Während die Formkurve eindeutig auf Altacher Seite tendiert, mahnt der Blick zurück auf das Hinspiel zur Vorsicht. Damals setzte sich Altach im Innviertel knapp mit 3:0 durch, ein Spiel, das von zahlreichen Gelb- und sogar einer Roten Karte geprägt war. „Auswärts in Ried, das kennen wir vom Herbst. Das war eine schwierige Partie“, erinnert sich Altach-Trainer Ognjen Zaric.
Die Spannung ist also greifbar. Beide Teams sind punktgleich und wissen, dass der Sieger am Freitag (19:30 Uhr, LIVE! bei kicker) nicht nur den Platz an der Spitze festigt, sondern sich auch entscheidend von den Abstiegsplätzen distanziert. Zaric erwartet einen „Fight“, den seine Mannschaft annehmen, wollen und wird. Mittelfeldspieler Mike Bähre stimmt ein auf „viele Zweikämpfe, lange Bälle und Kopfbälle“.
Ried zählt auf die Unterstützung der Fans
Auch Maximilian Senft, Trainer von Ried, ist sich der Herausforderung bewusst. „Altach ist mit dem Einzug ins Cupfinale und einer starken Serie in der Liga sicher im Formhoch. Umso wichtiger wird es sein, mit unserem Publikum im Rücken und mit breiter Brust aufzutreten.“ Die Wikinger werden von rund 1.000 freiwilligen Feuerwehrleuten unterstützt, die dank einer Sonderaktion kostenlosen Eintritt erhalten. Diese Unterstützung soll den entscheidenden Schub geben.
Allerdings hat Ried in der Vergangenheit vor eigenem Publikum zu kämpfen gehabt: Von den letzten acht Heimspielen konnte lediglich eines gewonnen werden. Altach hingegen präsentiert sich als starkes Auswärtsteam mit vier Siegen und lediglich einer Niederlage.

Nationalspieler kehren zurück – mit unterschiedlichen erfahrungen
Die Länderspielpause hat auch ihre Spuren hinterlassen. Kingstone Mutandwa, Rieds Stürmerstar, erlebte beim 0:5 gegen Argentinien eine bittere Erfahrung. Ob der neunfache Saisontorschütze am Freitag zum Einsatz kommen kann, bleibt angesichts seiner späten Rückkehr offen. Atdhe Nuhiu und Vesel Demaku von Altach verpassten hingegen knapp die WM-Qualifikation mit dem Kosovo. „Sie sind enttäuscht, wissen aber, dass ihr Alltag bei Altach ist. Das wird bei Anpfiff kein Thema mehr sein“, so Bähre.
Die Partie verspricht also ein enges und emotionales Duell zu werden, in dem sich zwei formstarke Mannschaften gegenüberstehen. Wer am Ende die Oberhand behält, entscheidet sich in einem Kampf, der weit über die drei Punkte hinausgeht.
