Alonso rast am cota die besten aus – holgado versinkt im mittelfeld
David Alonso hat in Austin die Ampel auf Grün gesetzt. 2:05,203 Minuten – kein Moto2-Fahrer war je schneller auf dem Circuit of the Americas. Die Kalex unter dem Kolumbianer klingt wie ein Gewehr, und die Konkurreenz duckt sich. Zweiter wird Barry Baltus (Fantic), 0,144 Sekunden Rückstand, als hätte er die Grenze nur berührt. Dritter Alonso Lopez, 0,160 Sekunden hinter dem Topspeed-Kolumbianer.
Die italische Fahne trägt Celestino Vietti – Platz fünf, mehr geht gerade nicht. Tony Arbolino schafft nur Rang 14, und der Weltmeister-in-Vertretung Daniel Holgado verlässt das Q2 mit hängendem Visier: Position 16, sein kleinstes Ziel, das größte Fragezeichen. Die Stunde der Debutanten dagegen gehört Angel Piqueras – Viertspektakel hinter Baltus, direkt vor Vietti.

Moto3: carpe nagelt den rekord fest und lässt die konkurrenz alt aussehen
Álvaro Carpe schraubt die Bestzeit auf 2:12,107 Minuten – neue Streckenmarke, neues Selbstbewusstsein. Neben ihm steht Casey O'Gorman, Ire, Neuling, Honda-Blau, 0,412 Sekunden langsamer, aber mit Herzklopfen in der ersten Startreihe. Valentin Perrone komplettiert das Podium der U21, Guido Pini ist bester Italiener – Rang fünf, ein Hauch von Trost für die Heimfans.
Maximo Quiles wollte mit nur einem Run glänzen – blitzt, verpufft, landet auf Platz acht. Die Rechnung ging nicht auf, die Saison wird lang. Titelkampf? Noch offen wie das Texas-Himmelblau über der Startlinie.
Alonso, Carpe – zwei Namen, zwei Zeiten, eine Botschaft: Wer zu spät kommt, den holt das Feld einmal mehr ab. In Austin zählt nur, wer die Nadel in 5,5 km legt. Der Rest folgt dem Staub.
