Sensationssieg in sicht: bremer hochspringer jagt 29 jahre alten weltrekord!
Neubruchhausen – Das Kribbeln ist zurück! Roman Fricke, einst eine feste Größe im internationalen Hochsprung, wagt mit fast 50 Jahren einen unglaublichen Versuch: Er will den 29 Jahre alten Weltrekord der Altersklasse M50 bis M55 knacken. Ein Mann, der die deutsche Leichtathletik in den frühen 2000er Jahren begeisterte, steht vor einer neuen Herausforderung – und die Chancen stehen gut, dass er sie meistern wird!
Fricke: vom lokalhelden zum rekordjäger
Fricke, der in Neubruchhausen zu Hause ist, war in seiner aktiven Zeit ein Publikumsliebling. Seine Bestmarke von 2,30 Metern zeugt von seiner Klasse, und die Erinnerung an die Deutsche Meisterschaft, die er fünfmal gewann, ist noch lebendig. Doch die WM in Paris 2003 und die Olympischen Spiele im Jahr darauf verliefen für ihn nicht nach Plan. Dennoch bleibt er in seiner Heimatstadt ein Held.
Heute betreibt Fricke den elterlichen Tischlerbetrieb und arbeitet als Trainer bei Werder Bremen. Ein ganzes Leben vereint, aber die Leidenschaft für den Hochsprung ist ungebrochen. „Es ist einfach eine Geschichte, die mich sehr motiviert und mein Leben irgendwo bereichert“, sagt Fricke selbst, der nun mit 48 Jahren die 2-Meter-Marke anvisiert – und damit einen Rekord brechen will, der seit fast drei Jahrzehnten unübertroffen ist.

Die regeneration ist der schlüssel
Natürlich ist der Körper mit 48 Jahren nicht mehr der eines jungen Athleten. „Ich muss intensiv trainieren, aber die Regeneration ist nicht mehr so wie früher“, gibt Fricke zu. Er weiß, dass er sorgsam mit seinen Kräften umgehen muss, um das Ziel zu erreichen. Die Disziplin ist enorm, aber die Motivation ist größer.
Fricke hat bereits Höhen von 1,50 bis 1,85 Metern erreicht und ist zuversichtlich, dass er dieses Jahr die 1,90 Meter überwinden wird. Die 2 Meter sind in greifbarer Nähe. Es ist eine Geschichte von Leidenschaft, Durchhaltevermögen und dem unbändigen Willen, sich selbst zu überwinden. Die Leichtathletik-Gemeinde in Bremen hält den Atem an – wird Roman Fricke Geschichte schreiben?