Real Madrid: Trainer Xabi Alonso steht unter Druck
Tabellenführung und kritik
Obwohl Real Madrid mit Trainer Xabi Alonso (43) in Spanien von der Tabellenspitze grüßt, brodelt es hinter den Kulissen gewaltig. Alonso gerät immer mehr in die Kritik – vor allem in den Augen von Real-Boss Florentino Pérez (77).
Pérez' vorlieben
Der hätte angeblich lieber einen ganz anderen Kandidaten auf dem Trainerstuhl gesehen. Trainer Xabi Alonso (43) erlebt bei Real Madrid aktuell keine einfachen Tage.
Kandidat jürgen klopp
Wie die spanische „Sport“ berichtet, wollte Pérez Erfolgscoach Jürgen Klopp (58) als Nachfolger von Carlo Ancelotti (66) installieren – doch der sagte aufgrund seiner neuen Beschäftigung als „Global Head of Soccer“ bei Red Bull ab.
Alonso als notlösung
Erst danach ließ sich Pérez von Beratern und Klubvertrauten überreden, Alonso von Leverkusen zu holen.
Fans fragen sich
Madrid-Fans fragen sich, was los ist: Auf welchen Real-Star Alonso schon wieder verzichtete.
Kritik an alonso
Die Gerüchte sind zwar nicht neu, allerdings sieht sich der Real-Boss inzwischen in seinen Zweifeln an Alonso bestätigt. Pérez kritisiert Alonsos Spielstil.
Schlüsselspiele
Ein Grund: die beiden Schlüsselspiele gegen den FC Barcelona (2:1) und die Pleite in der Champions League gegen den FC Liverpool (0:1). Pérez zufolge haben die Partien gezeigt, dass Alonso Probleme habe, ein Star-Ensemble zu führen – voller Egos und Empfindlichkeiten.
Mangelnde weiterentwicklung
Zudem erkennt der Real-Boss keine Weiterentwicklung im Spiel der Königlichen: keine Rotation, zu wenig Pressing, keine Innovation.
Pérez' kritik
Beim Clásico-Sieg gegen Barça habe Real gespielt wie zu Ancelotti-Zeiten – tief stehend, mit den Stars vorne und auf Konter lauernd.
Kabinen-knatsch
Am Sonntag kam dann auch noch ein enttäuschendes 0:0 gegen Rayo Vallecano dazu. Kabinen-Knatsch bei Real? Auch in der Kabine soll es mächtig knirschen. Dabei steht vor allem Vinicius Junior (25) im Mittelpunkt.