Portugal will gegen die Sperre von Cristiano Ronaldo vorgehen
Der portugiesische verband setzt sich für ronaldo ein
Der portugiesische Fußballverband plant, rechtlich gegen die Drei-Spiele-Sperre von Cristiano Ronaldo (40) vorzugehen, die in die WM hineinreichen könnte. Dies berichtet die portugiesische Sportzeitung "A Bola".
Die rote karte im wm-quali-spiel
CR7 hatte im WM-Quali-Spiel die Rote Karte gesehen, nachdem er seinen Gegenspieler Dara O‘Shea mit dem Ellenbogen geschlagen hatte. Die irischen Fans feierten den Platzverweis begeistert und verabschiedeten Ronaldo mit höhnischem Applaus und Messi-Rufen.
Ronaldo reagiert provokant
Ronaldo reagierte seinerseits mit höhnischem Applaus und Daumen-hoch-Gesten, als er den Rasen verließ. Er schimpfte gegen den irischen Trainer Heimir Hallgrimsson.
Kuriose szene in paris
In Paris fand eine kurioser Pressekonferenz statt, die als die kürzeste aller Zeiten gilt. Die Szene wurde auf YouTube veröffentlicht.
Portugals verband für mildere strafe
Nun will Portugals Verband für eine Verkürzung der Sperre auf nur noch ein Spiel eintreten. Wenn der Einspruch Erfolg hätte, würde Ronaldo nur in der WM-Quali-Partie gegen Armenien am Sonntagabend fehlen.
Drei gründe für mildere strafe
Der portugiesische Verband nennt drei Gründe, warum eine mildere Strafe angemessen wäre. Der erste, durchaus etwas absurde, ist die feindselige Atmosphäre beim Spiel im Aviva Stadium in Dublin. Die irischen Fans hatten ihre Mannschaft frenetisch angefeuert, und Ronaldo wurde Zielscheibe von Sprüchen.
Erster platzverweis in 226 länderspielen
Zudem soll berücksichtigt werden, dass es in 226 Länderspielen Ronaldos erster Platzverweis gewesen sei. Portugals Trainer Roberto Martinez hatte dies unmittelbar nach dem Match angeführt.
Feindselige atmosphäre vor dem spiel
Die feindselige Atmosphäre wurde von Hallgrimsson schon vor der Partie entfacht, als er sagte, dass Ronaldo im Hinspiel "den Schiedsrichter kontrolliert" habe.