Olise: vom olympia-kandidaten zum schlüsselspieler bei bayern und der wm!

Michael Olise, der junge Franzose, der beim FC Bayern München für Furore sorgt, hat einen überraschenden Weg hinter sich. Noch vor kurzem kämpfte er sich in die französische Nationalmannschaft, und nun ist er ein zentraler Bestandteil der WM-Offensive. Nationaltrainer Didier Deschamps enthüllte, dass der Start nicht immer einfach war – eine Geschichte von Beharrlichkeit und dem Einfluss eines Top-Klub.

Die olympischen spiele als sprungbrett – und die anfangsschwierigkeiten

Die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris unter Trainer Thierry Henry war für Olise ein erster Schritt. Doch der Sprung in die A-Nationalmannschaft gestaltete sich schwieriger als erwartet. Deschamps gab zu: „Als er nach Olympia erstmals dabei war, gab es anfangs ein paar holprige Momente.“ Die Debütpartie gegen Italien endete in einer knappen 1:3-Niederlage, aber Olise ließ sich nicht entmutigen.

Doch wie konnte sich der Linksfuß so schnell entwickeln? Deschamps lobt die Unterstützung, die ihm zuteil wurde: „Mit Beharrlichkeit und großer Unterstützung ist er zu einem der besten Spieler der Welt geworden.“ Ein entscheidender Faktor scheint die Arbeit unter Vincent Kompany beim FC Bayern zu sein. Seine Leistungen in München waren schlichtweg herausragend, und er bringt diese Form nun auch bei der Weltmeisterschaft unter Beweis.

Der taktgeber im französischen sturm

Der taktgeber im französischen sturm

Olise ist nicht nur ein Vorlagengeber, sondern auch das Bindeglied zwischen den Weltstars der französischen Offensive. Deschamps beschreibt seine Rolle treffend: „Er ist unsere Verbindung zwischen den Vollstreckern vorn und den Mitspielern hinten.“ Bisher hat der 24-Jährige bei dieser WM fünf Torvorlagen geliefert, darunter drei, die Kylian Mbappé eiskalt verwandelte. Seine Spielintelligenz und sein blitzschnelles Passspiel machen ihn zu einem unverzichtbaren Element im Team von Deschamps.

Und während viele französische Stars in ausländischen Top-Ligen spielen, sieht Deschamps darin einen Vorteil: „Das ist gut. Je mehr sie den Alltag bei Spitzenklubs in England, Spanien oder Deutschland beim FC Bayern gewohnt sind, umso mehr profitiert auch die Nationalmannschaft davon.“ Das Beispiel Olise ist hierbei besonders erhellend.

Im Viertelfinale gegen Marokko am Donnerstag (22 Uhr MEZ) hat Olise die Chance, sich endlich auch selbst in die Torschützenliste einzutragen – ein weiterer Beweis seiner wachsenden Bedeutung für die Équipe Tricolore. Die WM bietet ihm die Bühne, um sich als Weltklassespieler zu etablieren, und die Zeichen stehen gut, dass er diese Chance nutzen wird.