Neuer-debatte: maier schockiert mit deutlicher ansage an nagelsmann!

Die Torwartfrage beim DFB ist ein offenes Rätsel, und die Diskussion um Manuel Neuer heizt sich weiter auf. Während Oliver Baumann seine Genugtuung über die ständigen Spekulationen kaum verbergen konnte, schlägt nun Torwart-Legende Sepp Maier Alarm – und kritisiert Bundestrainer Julian Nagelsmann auf schärfste Weise.

Die handschuhe zaubern und trotzdem auf der bank?

Neuer kehrte nach seiner Verletzung zurück und zeigte gegen Real Madrid eine Leistung, die Maier mit den Worten kommentierte: „Ja, spinne ich denn? Natürlich hab ich das gesehen. Der Manu hat gehalten, da hätte es mich früher zerrissen im Tor. Das ist doch keine normale Leistung mehr – das ist Zauberei mit Handschuhen.“ Maier lässt keinen Zweifel daran, dass Neuer aktuell in Topform ist und die Nummer eins im Tor verdient. Wer hier noch an seiner Qualität zweifelt, dem fehlt es schlichtweg an Torwart-Verständnis.

Doch es geht um mehr als nur um Leistung. „Es geht nicht rein ums Sportliche“, so Maier, der sich über Nagelsmanns Haltung wundert. Sollte es tatsächlich zu einem zwischenmenschlichen Konflikt zwischen Neuer und dem Bundestrainer kommen, sieht Maier schwarz: „Einen zerbrochenen Maßkrug kannst du auch nicht mehr hinbekommen.“

Ist nagelsmanns perfektionszwang der fluch?

Ist nagelsmanns perfektionszwang der fluch?

Maier kritisiert die Tendenz, im Fußball zu viel zu analysieren und zu kommunizieren, anstatt auf das Bauchgefühl zu hören. „Fußball ist keine Excel-Tabelle! Da brauchst du Gefühl, Hierarchie, Respekt.“ Die Anwesenheit eines Spielers wie Neuer in der Kabine habe eine unschätzbare Wirkung – im positiven Sinne. Nagelsmanns Bestreben, alles perfekt vorbereiten zu wollen, sei zwar seine Stärke, doch es dürfe nicht dazu führen, dass der beste Torwart auf der Bank sitzt, nur weil es „menschlich knirscht“.

Undavs Sperre und die Debatte darum sind für Maier ein weiteres Beispiel für fragwürdige Entscheidungen. „Für mich ist er einer der formstärksten Stürmer, die wir aktuell haben – und bekommt trotzdem nicht das Vertrauen, das seiner Form entspricht.“

Die „gute alte zeit“ und die rückkehr zum ursprung

Die „gute alte zeit“ und die rückkehr zum ursprung

Maier erinnert an die Vorbereitung zur WM 1974 in Malente, wo der „Geist von Malente“ für eine unvergessliche Stimmung sorgte. „Da war Leben drin, da war Gaudi!“ Die damalige Art, Dinge anzugehen, war ehrlicher und direkter. „Früher hast du deine besten Leute aufgestellt, Punkt.“

Seine klare Botschaft an Neuer: „Manuel, lass dich nicht narrisch machen – und spiel einfach weiter.“ Seine Karriere wird er bei Bayern beenden und danach einen Abgang feiern, der dem Fußball würdig ist. Denn eines ist klar: „Manu ist nach wie vor die Nummer 1 in Deutschland.“