Mainz fordert straßburg heraus: fischer warnt vor feuerwerk
Straßburg – Der FSV Mainz 05 reist zwar mit einem komfortablen 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel an, doch Coach Urs Fischer nimmt das Rückspiel in der Conference League gegen Racing Straßburg alles andere als als Formsache wahr. Er erwartet einen erbitterten Kampf im „Hexenkessel“ Stade de la Meinau und hat seine Mannschaft entsprechend gewarnt.
Aggressives spiel von beginn an erwartet
„Ich rechne mit einem Feuerwerk von Straßburg ab der ersten Sekunde“, erklärte Fischer am Mittwochabend. „Darauf müssen wir uns einstellen.“ Die Atmosphäre im Stadion wird heiß sein, das ist klar. Wenn das Publikum die Mannschaft anfeuert, entsteht eine „tolle Atmosphäre“, wie Fischer bestätigte. Seine Spieler müssen daher „sehr cool und mutig“ agieren, um dieser Intensität standzuhalten. Eine „absolute Topleistung“ ist gefordert, um das Weiterkommen zu sichern.
Es wäre fatal, sich auf den 2:0-Vorsprung zu versteifen. Fischer betonte daher: „Es muss in den Köpfen sein, dass du versuchst, ein Tor zu schießen – und nicht zur zu verteidigen.“ Das Offensivspiel muss fortgesetzt werden, um den Gegner unter Druck zu setzen und die Initiative zu behalten. Denn nur so kann der Sieg tatsächlich eingetütelt werden.

Erfahrung als trumpf
Ein Vorteil für Mainz liegt in der größeren Erfahrung innerhalb des Teams. Mittelfeldspieler Dominik Kohr, mit 32 Jahren ein Routinier, hob hervor: „Wir haben Spieler, die schon deutlich älter sind als bei Straßburg. Das müssen wir mit Männerfußball auf den Platz bringen.“ Diese Ruhe und Cleverness könnten entscheidend sein, um die erwartete Hektik des Spiels zu kontrollieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Das große Ziel ist natürlich das Finale, aber Fischer mahnt zur Vorsicht: „Dafür muss man Schritt für Schritt gehen und morgen erstmal eine Runde weiterkommen.“ Nur wenn die Mainzer ihre Konzentration und ihren Kampfgeist auf den Platz bringen, können sie den Traum vom Europapokal-Finale am Leben erhalten. Die Aufgabe ist klar definiert: Straßburg muss besiegt werden, und zwar mit Leidenschaft und taktischer Finesse. Die Rheinhessen wollen beweisen, dass sie auch in der Fremde zu einer Macht geworden sind.
