Kritik an der Personalauswahl: Ex-Nationalspieler Mimi Kraus kritisiert Bundestrainer Alfred Gislason

Kritik an der personalauswahl

In der aktuellen Folge des Dyn-Podcasts "Harzblut" kritisiert der ehemalige Nationalspieler Mimi Kraus (42) den Handball-Bundestrainer Alfred Gislason für seine Personalauswahl bei den Spielen gegen Island. Kraus äußerte sich nach der 29:31-Niederlage im zweiten Testspiel gegen Island und kritisierte, dass Tim Suton, der Spieler des Monats und ein wichtiger Faktor für den Erfolg in Lemgo, nicht berücksichtigt wurde. "Tim Suton hätte mir gut gefallen. Und ich verstehe nicht, warum es da keinen Anruf gab. Der wird Spieler des Monats, hat großen Anteil am Erfolg in Lemgo. Und dann gibt es nicht mal einen Anruf. In seiner aktuellen Form müsste er in der Nationalmannschaft spielen."

Reaktionen

Reaktionen

Der frühere Füchse-Vorstand Stefan Kretzschmar (52) nahm den Bundestrainer in Schutz und betonte, dass man nicht wisse, welche Gespräche es mit Tim Suton gegeben habe. Kretzschmar fügte hinzu, dass Tim Suton sich einmal für Bosnien interessiert habe, was zu akzeptieren sei. Der Bundestrainer Alfred Gislason und seine Auswahl wurden von Kretzschmar für die Duelle gegen Island gelobt, insbesondere das erste Spiel, das als "absolute Weltklasse" bezeichnet wurde.

Zusammenfassung der testspiele

Zusammenfassung der testspiele

Kretzschmar und Kraus sind sich einig, dass das erste Spiel gegen Island sehr gut war und Hoffnung für die EM im Januar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen gibt. Beide Spieler betonten die Bedeutung von Andy Wolff als Rückhalt im ersten Spiel.

Blick auf die em

Blick auf die em

Die Handball-Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen steht bevor, und die beiden Testspiele gegen Island haben den Spielern und Fans Hoffnung gegeben. Die Kritik an der Personalauswahl bleibt jedoch ein Thema, das weiter diskutiert werden wird.

Wichtige daten

Wichtige daten

  • 29:31-Niederlage im zweiten Testspiel gegen Island
  • Tim Suton als Spieler des Monats
  • EM 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen

Quelle

Quelle

Quelle: BILD, 30.10.2025