Kimmich staunt: giftige schlangen und riesenmagnolien im wm-camp!
Winston-Salem – Joshua Kimmich, Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, genießt zwar die prachtvolle Blütenpracht der Magnolien im WM-Camp, doch die Natur in North Carolina hält auch einige Überraschungen bereit – und nicht nur die positiven. Ein giftiger Schlangen-Sichtungsbericht sorgte für erhöhte Vorsicht im deutschen Lager.
Vorsicht vor der tierwelt: kimmich warnt vor giftigen schlangen
„Wir haben gestern eine Schlange gesehen, da wurde uns gesagt, dass die giftig ist, auch wenn man vom Biss nicht gleich stirbt“, berichtete Kimmich am Dienstag. Der Kapitän betonte, dass er sich der Tierwelt in North Carolina mit großem Respekt nähert. Ein unbedachter Schritt könnte unangenehme Folgen haben, weshalb er und sein Team lieber einen Sicherheitsabstand wahren. „Wenn man hier auf so eine Schlange tritt, kann das übel ausgehen. Deshalb sind wir eher zurückhaltend.“

Eichhörnchen-jagd und der bonsai-verlust
Die vielen Eichhörnchen, die die Bäume hochflitzen, scheinen Kimmich hingegen weniger zu beunruhigen. „Da muss man erst einmal hinterherkommen“, scherzte er, in Anspielung auf die flinken Nager. Ein Nachfolger für den EM-Kanarienvogel Ringo, der während der Heim-EM für gute Laune sorgte, ist also noch nicht in Sicht. Das ist schade, denn die vielen Eichhörnchen bieten zwar Ablenkung, doch eine so treue Gesellschaft wie Ringo ist schwer zu ersetzen.

Magnolien-faszination: ein baum, wie er im garten nicht wächst
Doch die Flora hat es Kimmich in North Carolina in den Bann gezogen. Insbesondere die Magnolien beeindrucken ihn. „Ein krasser Baum, das kenne ich so nicht aus Deutschland. Der in meinem Garten blüht nie – und ist auch nicht so groß“, schwärmte der Nationalspieler. Während der Heim-EM hatte Kimmich liebevoll einen Bonsai gepflegt, eine ganz andere Art von Grünpflanze. Der Kontrast zwischen dem filigranen Bonsai und der majestätischen Magnolie ist dabei bezeichnend.
Die Begegnung mit der amerikanischen Natur scheint Kimmich also nicht nur vor Herausforderungen zu stellen, sondern auch zu inspirieren. Ob er bei seiner Rückkehr nach Deutschland nun auch eine Magnolie in seinen Garten pflanzen lassen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Die Erinnerungen an die giftigen Schlangen und die beeindruckenden Bäume in North Carolina werden ihm noch lange in Erinnerung bleiben.
