Inter mailand jagt djed spence: der wm-held, der dumfries vergessen lässt
Die Baustelle auf der rechten Abwehrseite von Inter Mailand drohte zur Dauerbaustelle zu werden. Doch jetzt hat sich ein Name an die Spitze der Wunschliste geschoben, der die Transferstrategie von Oaktree auf den Kopf stellen könnte: Djed Spence, der 25-jährige Außenverteidiger, dessen WM-Auftritt selbst hartgesottene Scouts verblüffte.
Die Nummern sprechen eine klare Sprache. Tottenham verlangt rund 40 Millionen Euro, die Nerazzurri hoffen auf 30 bis 35. Eine Lücke, die die Zeit schließen könnte – oder die amerikanische Vorbereitung des Engländers aufbrechen wird.
Warum spence trotz seines alters passt
Oaktree, der neue Eigentümer, hatte bislang strikt auf Spieler unter 24 Jahre gesetzt. Doch Spence ist anders. Im Spiel um Platz drei gegen Frankreich eroberte er den Elfmeter zum 3:5, verteidigte mit der Härte eines erfahrenen Profis. Links, rechts – völlig egal. Diese Flexibilität ist Gold wert für Cristian Chivus 3-5-2-System.
Die Verhandlungen mit Tottenham laufen. Intensiver sollen sie in den kommenden Tagen werden. Das Risiko: Je länger Spence in den USA auf sich aufmerksam macht, desto höher steigt der Preis. Die Konkurrenz schläft nicht.

Curtis jones bleibt im hinterkopf
Während sich der englische Außenverteidiger als Priorität durchsetzt, schwelt ein anderes Projekt weiter. Curtis Jones, das ungelöste Rätsel aus Liverpool. Die Reds bestehen auf 40 Millionen, sein Vertrag läuft aber nur noch bis 2027. Das könnte sich als Druckmittel erweisen.
Die Schlüssel dazu liegen in Mailand selbst. Frattesi, Asllani, Akinsanmiro, Aleks Stankovic – wer geht, schafft Raum. Wer bleibt, blockiert. Diese Unwägbarkeit macht den Jones-Deal zur Wundertüte, die erst im August geöffnet werden kann.
Chivu hat bereits signalisiert: Die Mannschaft ist wettbewerbsfähig, aber nicht komplett. Die rechte Seite nagt an ihm. Dumfries' Abgang hinterließ ein Loch, das weder Palestra noch Khalaili füllen konnten. Jetzt ist Spence der Mann, der das Raster passen soll. Die nächsten Tage entscheiden, ob die Nerazzurri ihre Transferphilosophie biegen – oder brechen.