Hans-Joachim Watzke wird Ligapräsident
Eröffnung der dfl-versammlung
Hans-Joachim Watzke (66) wird die Versammlung der 36 Profiklubs am 4. Dezember im Sheraton Airport Hotel in Frankfurt eröffnen.
Wahl zum ligapräsidenten
Watzke wird mit einem neuen DFL-Titel nach Dortmund zurückkehren, falls alles nach Plan läuft. Über einen entsprechenden Antrag auf Satzungsänderung stimmen die Vereine ab.
Vizepräsidenten
Oliver Leki (52/Freiburg) und Oke Göttlich (49/St. Pauli) sollen künftig Vizepräsidenten heißen.
Anpassung der amtsbezeichnungen
Im Antrag des DFL-Präsidiums heißt es, dass die Amtsbezeichnungen der drei bisherigen Sprecher des Präsidiums angepasst werden sollen.
Stimmabgaben der vereine
Die Vereine stimmen über 18 Anträge auf 76 Seiten ab, die SPORT BILD vorliegen.
Fanbeauftragte und sicherheitsmitarbeiter
Es soll eine Aufstockung von drei auf sechs hauptamtliche Fanbeauftragte pro Bundesligist (2. Liga: 3 statt 2) geben. Die Klubs sollen auch die Zahl ihrer hauptamtlichen Sicherheitsmitarbeiter erhöhen.
Debütanten-logo
Ab 2026/27 soll ein „Debütanten-Logo“ wie in der MLB auf den Trikots volljähriger Spieler eingeführt werden, die zu ihrem ersten Startelf-Einsatz in der Bundesliga kommen.
Trikot-nummern
Die Trikot-Nummer „1“ muss nicht mehr zwingend einem Torwart vorbehalten sein. Torhüter können ansonsten beliebige Nummern zwischen 12 und 49 auswählen.
Anzahl deutscher spieler
Ein Klub muss mindestens zwölf deutsche Spieler im Kader haben. Diese Zahl kann sich bis auf zehn Profis reduzieren, wenn zwei vor Vollendung des 23. Lebensjahrs an einen Verein ausgeliehen werden, der mindestens in der Regionalliga spielt.
Wahl des aufsichtsrats
Bei der nächsten Wahl 2029 soll klar getrennt werden: Für den 1. Vizepräsidenten hat die Bundesliga das alleinige Vorschlagsrecht, für den 2. Vize die 2. Liga. Es wählen danach alle 36 Klubs.
Aufsichtsrat
Für den sechsköpfigen Aufsichtsrat soll statt einer Wahl künftig gelten: Bundesliga und 2. Liga benennen je zwei weitere Vertreter.