Deutsche Handball-Frauen gewinnen EM-Qualifikationsspiel
Auftakt in die em-qualifikation
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen hat den Auftakt in die EM-Qualifikation erfolgreich gemeistert. Im ersten Spiel der Qualifikation besiegte das Team Nordmazedonien mit 34:18 in Gummersbach.
Besonderheit im spiel
Für die Nationalspielerin Xenia Smits war das Spiel gegen Nordmazedonien etwas Besonderes: Es war ihr erstes Spiel gegen das Land, in dem sie geboren ist.
Nächster gegner
Am Sonntag wartet Belgien als nächster Gegner auf die deutsche Mannschaft. Die beiden Qualifikationsspiele dienen auch als Testspiele für die Heim-WM, die vom 26. November bis zum 14. Dezember stattfindet.
Medizinischer notfall in der hbl
Bei einem Sieg von Lemgo gegen einen Gegner gab es einen medizinischen Notfall. Ein Fan sorgte für einen Schreckmoment.
Spitzenreiter marschiert
Flensburg bleibt Spitzenreiter
in der Handball-Bundesliga. Das Team gewann ein torreiches Spiel gegen Eisenach mit 38:32.Bundestrainer markus gaugisch
Bundestrainer Markus Gaugisch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben ein paar gute Sachen gesehen. Wir machen 14 Tore aus 18 Gegenstößen. Wir haben die Sieben-gegen-Sechs-Situationen gut verteidigt."
Verletzung bei alina grijseels
Allerdings überschattete eine Verletzung den Sieg: Alina Grijseels, eine der Stars der DHB-Truppe, musste sich mit Eis die lädierte Nase kühlen. Sie hatte im Spiel einen Schlag abbekommen und musste sogar auf dem Parkett liegend behandelt werden.
Zitate der spielerinnen
- Viola Leuchter: "Wir können sehr zufrieden sein. Hatten anfangs Schwierigkeiten, in unser Angriffsspiel zu kommen. In der zweiten Halbzeit souverän heruntergespielt. Das Ziel war heute, dass wir unser Tempospiel verfeinern."
- Mareike Thomaier: "Ich habe mich sehr gefreut, dass die Halle so schön voll war. Spielerisch geht noch ein bisschen was. In meinem Fall würde ich mir wünschen, dass ich die Abwehr am Kreis besser mache."
Statistiken und kuriositäten
Zur Pause stand es 14:8. Die deutsche Deckung glänzte. Nordmazedoniens Trainer Kristijan Grchevski fiel durch seinen auffälligen Irokesen-Haarschnitt auf. In der Schlussphase gingen den Gästen die Kräfte aus, während beim deutschen Team alles funktionierte. Sogar Torhüterin Sarah Wachter machte ein Tor.
Kurioser Moment: Bundestrainer Gaugisch wollte in den letzten Minuten eine Auszeit nehmen, um etwas taktisch zu verändern. Das klappte nicht, weil seine Schützlinge in der Abwehr mehrere Minuten jeden Ball eroberten und per Gegenstoß in Tore ummünzten.