Aryna Sabalenka verliert die Nerven und attackiert ihren Trainer
Dramatisches gruppenspiel bei den wta finals
Aryna Sabalenka (27) hat in ihrem dramatischen Gruppenspiel bei den WTA Finals gegen Jessica Pegula (6:4, 2:6, 6:3-Sieg) ihre Nerven verloren. Ihre Wut ließ die Weltranglistenerste ausgerechnet an ihrer eigenen Spielerbox aus.
Escalation im dritten satz
Im dritten und entscheidenden Satz eskalierte die Situation: Sabalenka attackierte ihren Trainer Anton Dubrov erneut. Dubrov riss die Hutschnur und verließ den Court, was Sabalenka allein ließ.
Sabalenka zeigt einsicht
Nach dem Match zeigte
sich Sabalenka einsichtig und sagte gegenüber dem "Tennis Channel": "Ich bin da zu weit gegangen. Ich war so frustriert und wollte es einfach rauslassen – wahrscheinlich bin ich zu weit gegangen. Nein, nicht wahrscheinlich – ich bin zu weit gegangen."Dubrovs entscheidung wird anerkannt
Sabalenka erkannte im Rückblick den Sinn in Dubrovs Entscheidung, sie allein weiterspielen zu lassen: "Er hat mich wirklich wütend gemacht, und ich war wirklich gestresst und sauer auf ihn – und genau das hat mir geholfen, so Tennis zu spielen."
Nächste begegnung
In ihrem letzten Gruppenspiel trifft Sabalenka am Donnerstag auf Coco Gauff – ein Wiedersehen mit Brisanz. Gauff hatte im French-Open-Finale im Juni gegen Sabalenka gewonnen, die danach mit umstrittenen Aussagen für Kritik sorgte.
Entschuldigung bei gauff
Sabalenka hat sich sowohl öffentlich als auch privat bei Gauff entschuldigt – die Sache gilt als ausgeräumt.
Zusammenfassung
Sabalenka zeigte in ihrem Spiel gegen Pegula eine emotionale Achterbahnfahrt, die auch ihren Trainer Dubrov betraf. Nach dem Spiel erkannte sie die Notwendigkeit von Dubrovs Entscheidung, sie allein weiterspielen zu lassen. Ihre Begegnung mit Coco Gauff am Donnerstag verspricht Spannung.