Alkohol: wann 'normaler' konsum zur sucht wird
Ein Apotheker schockiert mit einer klaren Ansage: Das vermeintlich harmlose „Gelegenheits-Trinken“ kann schneller zur Sucht führen, als viele denken. Der auf Social Media als 'Wütender Apotheker' bekannte Guillermo Martín hat in einem Instagram-Video ein Tabu-Thema aufgebrochen und damit eine hitzige Debatte ausgelöst.

Die falle der selbsttäuschung: täglich vs. am wochenende
Viele trinken täglich eine moderate Menge Alkohol, während andere behaupten, unter der Woche ganz darauf zu verzichten, um dann am Wochenende die Kontrolle zu verlieren. Martín stellt klar: Diese unterschiedlichen Verhaltensweisen lassen sich nicht einfach unter einen Hut bringen. Er differenziert zwischen Alkoholismus und Dipsomanie, zwei Problemen, die oft verwechselt werden.
Alkoholismus zeichnet sich durch eine chronische, meist tägliche Abhängigkeit vom Alkohol aus – eine Sucht, die sich in einem ständigen Drang und Kontrollverlust äußert, oft ungeachtet der Konsequenzen. Die Dipsomanie hingegen ist ein impulsives Verlangen nach großen Mengen Alkohol in kurzer Zeit, gefolgt von Phasen völligen Abstinenz. Es ist ein Muster, das durch plötzliche Ausbrüche gekennzeichnet ist und unterscheidet sich deutlich von der stetigen Abhängigkeit des Alkoholismus.
Das Video fasst es treffend zusammen: Es geht nicht um die Menge, die getrunken wird, sondern um das Warum und das Wie.
