Alina gaubatz bleibt: leipziger linksaußen zieht durch bis 2027
Der HC Leipzig schließt die nächste Personalie vorzeitig ab: Alina Gaubatz unterschreibt bis Juni 2027 – und sichert dem Spitzenreiter der 2. Handball-Bundesliga Frauen damit eine weitere Saison Dauerbrenner-Power auf der linken Außenbahn.
Der vertrag war eigentlich erst im sommer fällig
Doch die 21-Jährige zog die Reißleine, bewohrt die Option, die sie in fast jedem Klub hätte. „Ich freue mich, den gemeinsamen Weg fortzusetzen“, sagt Gaubatz, seit 2023 aus Blomberg-Lippe gekommen, inzwischen A-Jugend-Meisterin, U20-Nationalspielerin und Dauergarantin für Tempogegenstöße. Die Zahl 11 liefert in dieser Spielzeit 48 Treffer, dazu 24 Assists – und eine Verteidigungsquote, die selbst intern Scoutings überrascht.
Trainer Erik Töpfer schwärmt offen, was selten ist in der sonst so kalkulierten Liga: „Sie macht einfach Spaß – für die Mannschaft und für mich.“ Die Chemie stimmt, das Duo Gaubatz/Lilly Glimm auf Linksaußen gilt inzwischen als einer der schnellsten Flügel der Liga. Gegnerische Abwehrreihen wissen: Wer hier zu spät umschaltet, kassiert den Gegenstoß aus dem Sprint.

Leipzig baut die breite aus, statt nur nachzurüsten
Mit dem vorzeitigen Zugriff verfolgt SportdirektorMatthias Lötzsch eine klare Strategie: Den Kader früh koppeln, bevor andere Klubbosse ihre Listen abarbeiten. Denn der HCL will nicht nur Aufstieg, sondern auch Perspektive. Gaubatz passt ins Raster: jung, laufstark, lernbereit – und längst keine Geheimwaffe mehr, sondern Leistungsträgerin mit Publikumswert. Die Fangemeinde feiert sie wegen ihrer unverbrauchten Art, TikTok-Clips aus der Kabine haben inzwischen sechsstellige Abrufe.
Die Vertragsverlängerung wirkt wie ein Startschuss. Weitere Deals sollen folgen, intern heißt es, dass mindestens zwei weitere Stammspieler bis Ende April unterschreiben. Leipzig will den Vorsprung auf Aufstiegsplatz eins nicht verspielen, die Rückrunde beginnt mit Heimspiel gegen Bensheim-Auerbach – und mit Gaubatz auf Linksaußen, die bereits jetzt weiß, dass ihre Zukunft schwarz-rot ist.
Die Liga kann sich warm anziehen: Wenn Gaubatz sprintet, bleibt kaum jemand schulter an Schulter. Leipzig bindet Tempo, bindet Charakter – und schickt ein Statement Richtung Erstliga-Konkurrenz: Wir kommen, und wir kommen schnell.
