Alcaraz schüttelt miami-debakel ab: sinner auf weltranglisten-kurs!
Monte Carlo – Carlos Alcaraz hat mit einem klaren Sieg gegen Sebastián Báez bewiesen, dass das frühe Aus in Miami nur ein kleiner Ausrutscher war. Der Weltranglistenerste präsentierte sich in Monte Carlo von seiner konzentrierten und dominanten Seite, während Jannik Sinner seine beeindruckende Form fortsetzte und Ugo Humbert glatt bezwang. Ein Duell der Giganten scheint unausweichlich, das die Tenniswelt in Atem hält.
Alcaraz findet zurück zum sandplatz-gefühl
Nach dem überraschenden Verlust gegen Sebastian Korda in Miami wirkte Alcaraz in Monte Carlo wie befreit. Der Spanier zeigte von Beginn an eine beeindruckende Souveränität und ließ Báez kaum eine Chance. Sechs Asse und eine aggressive Spielweise ebneten den Weg für den Sieg in zwei Sätzen. Die fünf Breakbälle, die er selbst nutzte, unterstreichen seine derzeitige Formstärke. Es ist deutlich zu sehen, dass Alcaraz sich wieder auf den Sandplatz fokussiert hat und seine Schwächen aus Miami analysiert hat.
Allerdings wartet im Viertelfinale eine weitere Herausforderung: Entweder Tomás Etcheverry oder der aufstrebende Térence Atmane. Alcaraz muss hier seine Konzentration bewahren, um den Einzug ins Halbfinale nicht zu gefährden.

Sinner marschiert unbeirrt voran
Jannik Sinner hingegen ließ gestern keine Zweifel aufkommen. Gegen Ugo Humbert zeigte er eine nahezu perfekte Leistung und dominierte das Match von Anfang bis Ende. Das Ergebnis von 6:3 und 6:0 spricht Bände und unterstreicht Sinners Ambitionen in Monte Carlo. Er scheint bereit zu sein, den Thron des Weltranglistenersten ernsthaft herauszufordern.
Das nächste Match gegen entweder Tomas Machac oder Francisco Cerúndolo wird zeigen, ob Sinner seine beeindruckende Form halten kann. Die Möglichkeit, Alcaraz an der Spitze zu überholen, motiviert den Italiener zusätzlich. Die Spannung im Fürstentum ist greifbar!
Neben diesen Duellen gab es auch andere interessante Entwicklungen. Alexander Zverev wird am Mittwoch gegen Cristian Gárin antreten, während Matteo Berrettini dank Aufgabe von Roberto Bautista Agut nun auf Daniil Medvedev trifft. Der frühe Rückzug von Jakub Mensik aufgrund einer Zehenverletzung sorgte ebenfalls für Überraschung.
Die Frage, wer am Ende in Monte Carlo triumphieren wird, ist offen. Doch eines ist sicher: Die kommenden Tage versprechen Tennis vom allerhöchsten Niveau.
