Alcaraz: comeback-zeitpunkt ungewiss – zweifel an wimbledon?

Madrid – Die Tenniswelt rätselt: Carlos Alcaraz, der Weltranglisten-Zweite, lässt die Fans und Experten im Ungewissen. Nach dem verpassten Masters in Rom und den French Open, wo er als Titelverteidiger antrat, ist der Spanier weiterhin nicht bei einem Turnier gemeldet. Ein Comeback, das viele erhofften, scheint sich weiter zu verzögern.

Dominik sinner profitiert von alcaraz

Dominik sinner profitiert von alcaraz's ausfall

Während Dominik Sinner seine Dominanz auf dem Platz eindrucksvoll unterstreicht und neue Rekorde aufstellt, stellt sich die Frage: Wann kehrt Alcaraz zurück? Der Ausfall des jungen Spaniers, der Sinner lange als seinen größten Herausforderer galt, hat die Dynamik im Tennis verändert. Die Erwartungen an ein spannendes Duell zwischen den beiden Topspielern sind groß, doch der Zeitpunkt des Wiedersehens bleibt unklar.

Es ist nun fast einen Monat her, seit Alcaraz seinen Rücktritt von den Turnieren in Rom und Paris bekannt gab, um einen Handgelenksbruch zu behandeln. Sein geplantes Comeback war für die Rasensaison vorgesehen, doch bisher hat sich keine Bewegung abgezeichnet. Weder in Halle noch in London, wo das prestigeträchtige Queen’s Club Championship ausgetragen wird, ist Alcaraz auf der Teilnehmerliste zu finden.

Ein ungewöhnliches Verhalten, besonders angesichts seiner bisherigen Routine. Seit 2023 hat Alcaraz stets am ATP 500 Turnier in Queen’s teilgenommen, das zwei Wochen vor Wimbledon stattfindet – ein idealer Vorbereitungstermin auf Rasen. Die Tatsache, dass er nun auf diese Möglichkeit verzichtet, wirft Fragen auf.

Logisch betrachtet könnte Alcaraz sich bis kurz vor dem Meldeschluss für Wimbledon über eine Wildcard anmelden. Doch was wirklich Anlass zur Besorgnis gibt, ist das Fehlen jeglicher Trainingsvideos oder öffentlicher Auftritte. Ein Video, das kürzlich im Netz kursierte, zeigt Alcaraz bei einer Werbeveranstaltung für seinen Sponsor Ant International. Dabei fällt auf, dass sein Handgelenk weiterhin von einer Schiene geschützt ist – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Verletzung möglicherweise noch nicht vollständig ausgeheilt ist.

Die Situation ist komplex. Während Top-Athleten auch außerhalb des Platzes Verpflichtungen haben, ist Alcaraz's Zustand ein klares Signal. Die Frage, die sich nun stellt, ist nicht, ob er zurückkehren wird, sondern wann und in welcher Form.

Die Rasensaison steht vor der Tür, und die Wimbledon-Finals von 2023 scheinen in weiter Ferne zu liegen. Alcaraz muss sich beeilen, wenn er seine Ambitionen, Sinner herauszufordern, noch aufrechterhalten will. Die Tenniswelt hält den Atem an.