Alberto angela schwimmt sich fit: seine 64-jährige formel gegen frühjahrsmüdigkeit
64 Jahre, kein Gramm Leerlauf. alberto Angela startet den Tag um sechs Uhr mit zehn Bahnen im Pool. Kein Hype, kein Tech-Gadget – nur Chlorwasser, Bio-Gemüse und ein Notizbuch voller Fragen.
Die angela-methode: disziplin statt supplement
Während andere Moderatoren auf Koffein und Power-Naps setzen, folgt der RAI-Star einem Zeitplan, der an Schulstunden erinnert. 30 Minuten Crawlen jeden Morgen, danach Haferbrei mit Apfel und einem Schuss Olivenöl aus Ligurien. „Das Öl ist mein Geheimnis“, sagt er halb im Scherz, halb im Ernst. Die Zahlen sprechen: seit fünf Jahren kein Tag mit mehr als 6,5 Stunden Schlaf, trotzdem keine Krankmeldung.
Die Redaktion von Quark weiß: Wenn Angela um 9:00 Uhr die Maske aufsetzt, läuft das Studio auf 100 Prozent. Hinter der Bühne wartet bereits der nächste Drehtermin für eine Space-Doku. Drei Tage später fliegt er zur Mondstation-Attrappe in Köln – mit nur Handgepäck, weil er das Gewicht kennt: 7,2 Kilo, seit 20 Jahren gleich.

Vom schwimmbecken direkt ins archiv
Jeden zweiten Freitag verschwindet er im Historischen Archiv Turin. Dort liest er Originalbriefe von Galileo Galilei, Notizen mit Federkiel. „Die Papierfaser fühlen, das hält den Kopf wach“, erklärt er. Die Kombination aus körperlicher Routine und geistiger Neugier funktioniert wie ein Hochleistungsmotor: konstante Drehzahl, kein Auspuff.
Camilla und Charles? Kameras außerhalb, aber Angela bleibt draußen. Er will keine Selfies, sondern Daten. „Ich muss wissen, wie viele Liter Wasser ein britischer Palast pro Tag verbraucht, bevor ich über Nachhaltigkeit rede.“
Keine Revolution, keine App. Nur ein Mann, ein Becken und ein Stift. Das Ergebnis: 64 Jahre, 34 Bücher, 1.400 Sendungen – und ein Puls von 52 im Ruhezustand. Wer jetzt noch nach der nächsten Fitness-Challenge sucht, findet sie nicht im Playstore, sondern in Mailand, 6:15 Uhr, Beckenrand rechts, Platz frei.
