Albanien: maran übernimmt – sylvinho verabschiedet sich

Ein Umbruch im albanischen Fußball: Der italienische Coach Rolando Maran wird ab sofort das Nationalteam übernehmen und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft schüren. Nach dem Aus von Sylvinho, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, soll Maran frischen Wind in die Mannschaft bringen und die ambitionierten Ziele des albanischen Fußballverbands (FSHF) verfolgen.

Maran: „mein adn ist kontrolle“

Maran: „mein adn ist kontrolle“

„Ich mag ein aggressives Team, das das Spiel kontrolliert. Das ist mein ADN“, erklärte Maran bei seiner offiziellen Vorstellung in Tirana, die live auf TV A2 CNN übertragen wurde. Seine klare Ansage unterstreicht seinen Führungsstil und die Erwartungen, die an ihn gestellt werden. Der Fokus liegt auf Dominanz und einem Spiel, das von den eigenen Spielern bestimmt wird.

Federationspräsident Armando Duka betonte, dass Maran aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung in der Serie A ausgewählt wurde. Die Ziele bleiben ambitioniert: Eine gute Leistung in der Nations League und die Qualifikation für die Europameisterschaft 2028 sind die großen Ziele. Es ist ein klares Signal an die Mannschaft und die Fans, dass man ernsthaft auf internationale Erfolge hinarbeitet.

Sylvinho, der als Spieler zwei Champions-League-Titel mit Barcelona gewann, übernahm 2023 das Ruder und führte Albanien zur Europameisterschaft 2024. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 blieb ihm der Erfolg versagt. Sein Abschied fiel ihm sichtlich schwer: „Ich danke allen Mitarbeitern, Spielern und den leidenschaftlichen Fans für die gemeinsame Reise. Ich wünsche dem Team alles Gute.“

Rolando Maran, ein erfahrener Taktiker, der in seiner Karriere bereits zahlreiche Teams in der italienischen Serie A trainierte, feiert im November seinen 62. Geburtstag. Sein erfolgreichster Einsatz war sicherlich seine Zeit beim Chievo Verona, wo er das Team zu überraschenden Erfolgen führte. Nun soll er diese Erfahrung nutzen, um auch in Albanien einen positiven Wandel zu bewirken.

Die Erwartungen sind hoch, die Herausforderungen sind groß. Doch mit Rolando Maran an der Seitenlinie scheint der albanische Fußball bereit für einen Neuanfang.