Alavés am teufelskreis: der abstiegskampf spitzt sich zu!
Ein Schock für die Fans des Alavés! Im Lokalderby gegen Athletic Bilbao kassierte die Mannschaft eine bittere 2:4-Niederlage – eine Niederlage, die die Gefahr des Abstiegs in die Segunda División bedrohlich real werden lässt. Trotz einer frühen 2:0-Führung gerieten die Babazorros in einen Strudel, aus dem sie sich nicht mehr befreien konnten.
Die defensive als achillesferse
Die Alavés-Abwehr präsentiert seit Wochen ein erschreckendes Bild. Seit dem Sieg gegen die Real Sociedad am 6. Dezember gelang es dem Team nicht mehr, ein Spiel ohne Gegentor zu beenden. Torwart Antonio Sivera steht nun bei 19 aufeinanderfolgenden Partien mit mindestens einem Gegentor – eine alarmierende Statistik, die die Probleme verdeutlicht. Während man in den ersten 15 Ligaspielen lediglich 15 Gegentreffer hinnehmen musste, sind es in den letzten 19 Spielen bereits 38. Die anfängliche Stabilität ist völlig verschwunden, und das Team hat sich in einen Teufelskreis manövriert, aus dem es nur schwer entkommen wird.
Ein Torfestival, das die Schwächen offenbart Antonio Blanco brachte Alavés früh in Führung, bevor Nahuel Tenaglia per Eckball erhöhte. Doch Sancet gelang es, für Bilbao auszugleichen, und Nico Williams vollendete schließlich die Wende für die Gäste. Die Tatsache, dass die Mannschaft trotz einer 2:0-Führung so deutlich verlor, zeigt die tiefgreifenden Probleme in der Defensivarbeit.

Quique sánchez flores vor der herausforderung
Trainer Quique Sánchez Flores, dessen Mannschaften traditionell für ihre Ordnung und Stabilität bekannt sind, steht nun vor einer enormen Herausforderung. Die aktuelle Situation steht in krassem Gegensatz zu seinem bisherigen Profil. Außer dem Spiel gegen Mallorca konnte Alavés in allen Partien mehr als ein Gegentor hinnehmen. Die Frage ist, ob er es schafft, die Defensive zu stabilisieren und das Team wieder zu erkennen.
Ein Sieg des Sevilla am kommenden Montag würde Alavés erneut in die Abstiegszone befördern. Die Fans bangen um ihre Mannschaft, und der Druck auf die Verantwortlichen steigt. Es bleibt abzuwarten, ob der Alavés in der Lage ist, sich zusammenzureißen und den Abstiegskampf zu gewinnen. Die Zeit drängt, und die kommenden Spiele werden entscheidend sein.
Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: fast fünf Monate lang musste Alavés regelmäßig Gegentreffer hinnehmen. Die Entwicklung ist besorgniserregend und könnte die Mannschaft in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Es liegt an Quique Sánchez Flores, das Ruder herumzureißen und den Abstieg zu verhindern. Sonst droht der Alavés ein jähes Ende in der Primera División.
