Afrika-Cup-Sensation: Rohr schwärmt von Benin – und kritisiert VAR-Chaos!

Ein achtelfinale für die ewigkeit!

Der erfahrene Trainer Gernot Rohr (72) blickt voller Stolz auf das überraschende Achtelfinale von Benin beim afrika-cup zurück. Nach einem historischen 1:0-Sieg gegen Botswana, der das Team in Ekstase versetzte, scheiterte Benin knapp mit 1:3 gegen Ägypten. Zurück in Frankreich ist der ehemalige Nationaltrainer voller positiver Eindrücke, aber auch mit einer dicken Portion Frust.

Die atmosphäre und die stadien: ein fußball-paradies!

Die atmosphäre und die stadien: ein fußball-paradies!

Rohr war begeistert von der Stimmung rund um das Turnier. Die Stadien präsentierten sich in hervorragendem Zustand, und die Fans sorgten für ein elektrisierendes Ambiente. Besonders hervorgehoben wurden die gut vorbereiteten Spielfelder. Doch nicht alles war perfekt, denn die Leistungen der Schiedsrichter und insbesondere des VAR warfen lange Schatten auf die Spiele.

Var-desaster: elfmeter verschenkt!

Var-desaster: elfmeter verschenkt!

Der 72-Jährige ist empört über die technische Panne beim Spiel gegen den Kongo (0:1). Ein klares Handspiel von Chancel Mbemba im Strafraum konnte aufgrund von Problemen mit dem VAR nicht überprüft werden. „Der Schiedsrichter war verzweifelt und konnte sich den Vorfall nicht am Bildschirm anschauen“, schimpft Rohr. „Mehr als eine Viertelstunde lang hat die Technik versagt! Das ist bei einem solch großen Ereignis in der heutigen Zeit nicht akzeptabel.“

Salah im fokus: von liverpool nach saudi-arabien?

Auch das Spiel gegen Ägypten, trotz der Niederlage, lieferte interessante Beobachtungen. Rohr analysiert die Leistung von Mohamed Salah: „Als es in Liverpool gut lief, hat Salah nicht so viel Gas gegeben. Jetzt, wo er etwas beweisen will, zeigt er eine fantastische Leistung.“ Eine mögliche Zukunft in Saudi-Arabien sei für den Starstürmer aber weiterhin eine Option.

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Bayern-stars im visier: osimhen und lookman im fokus!

Rohr hat auch ein Auge auf potenzielle Verstärkungen für seinen Ex-Klub, den FC Bayern. Er empfiehlt die nigerianischen Talente Victor Osimhen und Ademola Lookman: „Victor hat sich toll entwickelt, und beide zeichnen sich durch unglaubliche Schnelligkeit und Spritzigkeit aus. Die Münchner sollten diese Jungs auf dem Zettel haben!“

Elfenbeinküste: faés schlüssel zum erfolg

Bei den Chancen der Elfenbeinküste sieht Rohr vor allem den Einfluss von Trainer Emerse Faé. Er hebt dessen Fähigkeit hervor, seine Spieler zu motivieren und die richtige Balance zwischen Strenge und Anerkennung zu finden. Als Beispiel nennt er die Halbzeitpause gegen Gabun (0:2-Rückstand), als Faé seine Spieler öffentlich als „Schande für ihr Land“ bezeichnete – was letztendlich zum umjubelten 3:2-Sieg führte.