Admira schockt bregenz, schmidt schießt sich an die spitze
Florian Schmidt trifft wie
ein Uhrwerk, Christoph Schwarz schlägt doppelt ein – und schon ist der FC Admira Wacker wieder da, wo er hingehört: an die Spitze der 2. Liga. Mit 4:1 zerlegte die Südstädter-Elf am Freitagabend Schlusslicht Schwarz-Weiß Bregenz, riss die Tabellenführung an sich und schickte ein Signal Richtung Meisterschaft.Schwarz liefert frühen doppelpack ab
Der 21-jährige Angreifer brauchte nur neun Minuten, um die Partie aufzureißen. Erst zog er nach einem Haken innen nach, ließ den Ball an der rechten Innenstange zappeln – 1:0. Fünf Minuten später die gleiche Sequenz, nur diesmal knallte er die Kugel an die linke Stange. 2:0, Bregenz geschockt, Admira im Rausch. „Wir wollten direkt Druck machen“, sagte Schwarz nach Abpfiff, „das ist uns geglückt.“
Ristanic machte mit einem abgelenkten Schuss das 3:0, Stefanon schoss zwar den Anschlusstreffer, doch Schmidt setzte mit seinem elften Saisontreffer den Schlusspunkt. Die 28 Treffer der Admira in 21 Spielen sind Liga-Bestwert – ein Angriff, der sich selbst dann nicht stoppen lässt, wenn die Defensive mal schläft.

Fac folgt dicht auf, amstetten stolpert
Die Wiener Floridsdorfer gewannen parallel 3:0 in Klagenfurt und sind punktgleich mit der Admira, stehen nur wegen des schlechteren Torverhältnisses auf Rang zwei. Dahinter wird es eng: Amstetten verlor 1:4 bei Rapid II und liegt drei Zähler zurück, St. Pölten hat zwei Spiele weniger absolviert, Austria Lustenau sogar zwei Partien und vier Punkte Rückstand. Die Meisterschaft bleibt offen, doch der Schwung gehört momentan den Südstädtern.
Trainer Andreas Heraf atmet auf. Nach zwei sieglosen Spielen war der Druck gestiegen, nun spricht er wieder vom „mentalen Vorteil“ einer Tabellenführung. Die nächste Aufgabe folgt sofort: Amstetten wartet bereits am Dienstag im Südstadt-Duell. Wer dort gewinnt, darf weiter von der Bundesliga träumen.
