Absturz beim pokalsieger: chaos-tage beim syntainics mbc setzen sich fort
Der freie fall geht weiter: mbc erleidet bittere niederlage
Der Syntainics MBC stürzt immer tiefer in die Krise! Nach den turbulenten Tagen in Weißenfels hatte Boss Martin Geissler (42) vor dem Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg einen Neuanfang verkündet: „Wir wollen einen goldenen Februar einleiten und die Vergangenheit vergessen.“ Doch der Trainerwechsel brachte keine Wende. Im ersten Spiel unter Interims-Coach Silvano Poropat (54) kassierten die Weißenfelder eine herbe Niederlage mit 84:90 – die achte BBL-Pleite in Folge!
Ramondinos rücktritt: ein schock für alle
Vor einer Woche hatte Vorgänger Marco Ramondino (43) nach dem vernichtenden 84:110 in Trier seinen Rücktritt erklärt. Zuvor wurde bereits BBL-Legende John Bryant (38) suspendiert. Und nun der nächste Schlag: Geschäftsführer Konstanin Krause (58) musste nach nur 13 Tagen seinen Posten räumen! Geissler hielt sich zu den Details von Krauses Entlassung zurück.
Geissler offenbart: ramondinos aussage war entscheidend
„Marco hat nach dem Spiel in Trier erkannt, dass er es nicht mehr schafft, die Spieler in die richtige Richtung zu lenken“, so Geissler. „Egal ob hart oder sanft, er hat alles versucht und mir gesagt: ‚Es geht nicht mehr.‘“ Beeindruckend: Ramondino verzichtete freiwillig auf eine Abfindung! „Es ist außergewöhnlich, dass ein Coach auf fast anderthalb Jahre Vertrag verzichtet. Dafür gebührt ihm höchste Anerkennung.“
Poropat kehrt zurück: eine vertraute figur am rand
Silvano Poropat, der den Klub bereits von 2011 bis 2014 dreimal trainierte und sogar Namensgeber des Spielfelds in der Stadthalle Weißenfels ist, kehrte im Sommer als Sportdirektor zurück. Auch für ihn kam Ramondinos Rücktritt überraschend: „Ich war in Kroatien und wollte eigentlich erst am Freitag anreisen. Aber ich bin früher gekommen und war seit Dienstag im Training.“
Starker start, bitteres ende: oldenburg dreht auf
Die Mannschaft zeigte zu Beginn viel Energie und führte im zweiten Viertel mit 42:24 (15.). Die Offensive erinnerte an den erfolgreichen Saisonstart. Doch nach der Pause zog Oldenburg in der Defensive an und traf immer besser von der Dreierlinie (52 Prozent im gesamten Spiel). Entscheidend war die Performance von Chris Clemons (28), der sieben Dreier versenkte und 28 Punkte erzielte.
Analyse und ausblick: was muss sich ändern?
Für den MBC punkteten Jure Planinic (19 Punkte) und RJ Gunn (14 Punkte) mit persönlichen Bestmarken. Poropat analysierte: „Wir hatten eine starke erste Halbzeit, aber in der zweiten haben wir stark nachgelassen. Die Abschlüsse wurden zu schnell gesucht und auch die Defensive ließ nach. Wir brauchen schnelles Spiel, das wird schwierig, wenn wir langsam werden. Darauf müssen wir arbeiten.“ Eine Liste der Probleme:
- Instabile Defensive
- Zu schnelle Abschlüsse
- Fehlende Konstanz
- Personalprobleme
