Abstiegskampf lähmt gladbach: transferpläne in der schwebe!
Borussia Mönchengladbach steckt tiefer im Schlamassel, als viele dachten. Der schmeichelhafte 2:2-Ausgleich gegen Heidenheim offenbart nicht nur die anhaltende Nervosität, sondern auch eine bittere Erkenntnis: Die Planungen für die nächste Saison sind nahezu gelähmt. Manager Rouven Schröder muss sich mit der Ungewissheit herumschlagen, ob der VfL überhaupt die Klasse hält – ein Problem, das sich auf alle Transferbemühungen auswirkt.
Sicherheitsnetz fehlt: verhandlungen mit hoffenheim blockiert
Die Leihe von Haris Tabakovic, der mit wichtigen Treffern im WM-Playoff gegen Bosnien-Herzegowina glänzte, steht nun auf der Kippe. „Natürlich erschwert unsere Situation die Planungen kolossal“, so Schröder gegenüber der Sportschau. Gespräche mit Hoffenheim sind derzeit aussichtslos, da Gladbach die eigene Zukunft noch nicht sicher planen kann. Ein klassischer Teufelskreis, der den Kaderumbau zusätzlich verkompliziert.

Trainerwechsel vom tisch?
Ein erneuter Trainerwechsel, wie er nach dem dritten Spieltag dieser Saison bereits vollzogen wurde, scheint ausgeschlossen. Eugen Polanski darf zumindest bis zum Saisonende versuchen, das Ruder herumzureißen. Die finanzielle Lage des Clubs spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Notwendigkeit, sich auf die bereits vorhandenen Spieler zu konzentrieren. Der Verlust von Rocco Reitz zu RB Leipzig hinterlässt eine Lücke im Mittelfeld, die dringend geschlossen werden muss.

Die liga entscheidet – und gladbachs zukunft mit ihr
Die kommenden Aufgaben gegen Leipzig, Mainz und Wolfsburg werden entscheidend sein. „Wir müssen bis zum Schluss die Antennen draußen haben“, mahnt Schröder. Bis dahin bleibt die Transferplanung ein riskantes Unterfangen, abhängig vom Ausgang der verbleibenden Spiele. Ob Gladbach die Kurve bekommt oder den Gang in die Zweite Liga antreten muss, entscheidet nicht nur über die sportliche Zukunft des Vereins, sondern auch über die Möglichkeiten, neue Spieler zu verpflichten und den Kader nachhaltig zu verbessern.
