Abschied in burgos: ramis beendet trainerengagement
Überraschung in der spanischen
Segunda División: Luis Miguel Ramis und der Burgos Club de Fútbol gehen getrennte Wege. Der Trainer verzichtet auf eine Vertragsverlängerung und beendet damit seine Tätigkeit in El Plantío – ein Kapitel, das Höhen und Tiefen bereithielt.
Ein knapp verpasster aufstieg und eine defensive stabilität
Ramis übernahm das Ruder im Oktober 2024 nach der Entlassung von Jon Pérez Bolo und sicherte dem Verein den Verbleib in der Liga. In dieser Saison führte er Burgos beinahe in die begehrten Playoff-Spiele um den Aufstieg in die Primera División. 72 Punkte – eine stolze Ausbeute, die in der Vergangenheit stets für den Sprung nach oben gereicht hätte. Dennoch reichte es nur zu einem 7. Platz. Besonders hervorzuheben ist die herausragende Defensivarbeit der Mannschaft: Burgos war die Mannschaft mit der geringsten Anzahl an Gegentoren in der Liga.
„Es war eines der schönsten Jahre meines Fußballlebens“, erklärte Ramis bei seinem Abschied. Doch wie im Fußball oft der Fall, so schlossen sich auch hier Kreisläufe ab. „Wir haben entschieden, dass es der richtige Zeitpunkt für das Wachstum aller Beteiligten ist.“
Die Fans in Burgos hatten Ramis stets bedingungslos unterstützt, und der Trainer bedankte sich ausdrücklich für diese Treue. Doch die Ambitionen des Vereins scheinen mit der sportlichen Ausrichtung Ramis' nicht mehr übereinzustimmen. Ein Wechsel, der sowohl für den Verein als auch für den Trainer neue Wege ebnen soll.
Die Entscheidung ist gefallen, die Zukunft ungewiss. Doch eines ist klar: Luis Miguel Ramis hat in Burgos Spuren hinterlassen – sowohl sportlich als auch menschlich. Ob sein Nachfolger die Handschrift des ehemaligen Trainers fortsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Anhänger von Burgos hoffen auf eine schnelle und erfolgreiche Neubesetzung des Trainerpostens.
