72 Stunden handball-wahnsinn: hamburg plantzt weltrekord!

Hamburg will Handball-Geschichte schreiben! Der T.H.-Eilbeck plant vom 22. bis 25. Mai 2026 ein Handballspiel, das die bisherige Bestmarke von 70 Stunden um eine Stunde übertrifft – ein ununterbrochenes Spektakel für die Ewigkeit. Doch wie entstand diese kühne Idee?

Von 24 zu 72 stunden: der verrückte plan nimmt gestalt an

Es begann mit einer spontanen Idee im Mai 2025: 160 Kinder, Jugendliche und Erwachsene spielten 24 Stunden lang Handball, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Die Aktion, unter dem Motto „Weil wir es können“, war ein voller Erfolg und brachte über 2700 Euro ein. Die Frage, die sich danach in der Halle breit machte, war klar: Wie lange müsste man eigentlich spielen, um einen Weltrekord aufzustellen? Und so wurde der Plan geschmiedet, die 72-Stunden-Marke anzugreifen.

„Der Reiz war einfach zu groß“, gesteht Julia Nikoleit, Jugendwartin und eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt. „Sowohl unsere Jugendspieler als auch die Spieler aus meiner Hobbygruppe haben nicht locker gelassen.“ Der Versuch wird vom Rekordinstitut für Deutschland (RID) zertifiziert, was die Seriosität des Vorhabens unterstreicht.

Ein fest für den guten zweck: spenden, inklusion und handball-leidenschaft

Ein fest für den guten zweck: spenden, inklusion und handball-leidenschaft

Neben dem Verein Dunkelziffer e.V., der sich für Kinder und Jugendliche einsetzt, die sexualisierte Gewalt erfahren haben, sollen auch das Kinder- und Jugendhospiz Sternenbrücke sowie die Hamburger Tafel e.V. von den Spenden profitieren. Die Spielerinnen und Spieler haben die Möglichkeit, zu wählen, welcher Organisation sie ihre Tore spenden möchten. Und es gibt noch mehr: Freiwurf Hamburg, die erste inklusive Handball-Liga in Deutschland, wird ebenfalls dabei sein und für Vielfalt und Inklusion sorgen.

„Freiwurf Hamburg möchte natürlicher Bestandteil von Handball in Hamburg und Deutschland sein“, erklärt Martin Wild, 1. Vorsitzender von Freiwurf Hamburg. „Die Aktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie handballverrückt Deutschland ist und wie vielfältig unser schöner Sport ist.“

Ein mammutprojekt: organisation, finanzen und die unterstützung der stadt

Ein mammutprojekt: organisation, finanzen und die unterstützung der stadt

Das Quartett um Nikoleit, Bokowski, Kakalick und Gelhard steht vor einer gewaltigen Aufgabe. „Wir wissen, was für ein großer Aufwand bereits hinter dem 24-Stunden-Handball steckte und wissen, dass sich das jetzt noch einmal verdreifacht“, so Alina Bokowski. Der Verein sammelt Spenden, wirbt um Sponsoren und hat ein Crowdfunding bei Startnext ins Leben gerufen, um die Kosten für die offizielle Beantragung, den Rekordrichter, Schiedsrichter, Equipment und Catering zu decken. Christoph Ende, Vereinsvorsitzender, betont: „Das ist selbst in unserer langen und erfolgreichen Vereinsgeschichte ein außergewöhnliches Projekt.“

Die Hamburger Handball-Abteilung sorgt kurz vor einer möglichen Olympia-Bewerbung für ein sportliches Highlight, das der Stadt und dem Verein gut zu Gesicht stehen wird. Rund 500 aktive Spieler, über 150 Volunteers und zahlreiche Zuschauer werden erwartet. Die Vorfreude ist riesig und die Organisatoren wollen 72 Stunden lang ein Handballfest feiern, das in die Geschichte eingehen wird.

Am Freitag, den 22. Mai 2026, um 16:00 Uhr geht es los – ein handballverrückter Mai, der die Welt begeistern wird!