40 Jahre „mexico-hilfe
Ein Jubiläum trifft auf eine historische Wiederholung: Während die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nach Mexiko zurückkehrt, feiert die Stiftung der Nationalmannschaft ihr 40-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses doppelten Ereignisses stellt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 86.000 Euro für Bildungsprojekte in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Querétaro bereit – eine Fortsetzung der seit 1986 bestehenden „Mexico-Hilfe“.
Die wurzeln der unterstützung liegen in einem wm-sommer
Die Geschichte der „Mexico-Hilfe“ beginnt im Sommer 1986, als Mexiko zum zweiten Mal Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft war. Die damals entstandene Initiative der Stiftung der Nationalmannschaft, damals unter der Leitung von Egidius Braun, zielte darauf ab, Kindern und Jugendlichen in den WM-Gastgeberländern eine bessere Zukunftsperspektive zu eröffnen. Braun, der 2022 verstarb und als Delegationsleiter und Schatzmeister des DFB maßgeblich an der Entstehung beteiligt war, hätte sicherlich Freude an der Kontinuität dieser Unterstützung.
Über 10.000 Kinder und Jugendliche haben seitdem von der „Mexico-Hilfe“ profitiert, die nun durch die DFB-Stiftung Egidius Braun realisiert wird. Die symbolische Übergabe des Schecks erfolgte im Rahmen eines öffentlichen Trainings auf dem DFB-Campus und unterstreicht das anhaltende Engagement des deutschen Fußballs für soziale Projekte im Ausland.

Bildung als schlüssel für eine bessere zukunft
Die aktuelle Spende von 86.000 Euro wird dazu beitragen, die Bildungsangebote in den genannten mexikanischen Städten zu verbessern. Konkret geht es um die Unterstützung von Schulen, die Bereitstellung von Lernmaterialien und die Förderung von Bildungsprogrammen für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Diese Investition zeigt, dass der DFB über den sportlichen Aspekt der WM hinaus einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in den Gastgeberländern leistet.
Die Zahl spricht für sich: 86.000 Euro, ein Zeichen der Hoffnung und ein Beweis dafür, dass Fußball mehr sein kann als nur ein Spiel. Er kann Brücken bauen und Menschen zusammenführen – auch über Landesgrenzen hinweg.
