18-Jähriger reggiani schreibt bundesliga-geschichte – dortmunds teenager schockt bayern
Luca Reggiani ist kein Name mehr. Der 18-jährige Innenverteidiger des Borussia Dortmund jagte Samstagnacht mit einem hammerharten Dropkick aus 22 Metern nicht nur den Ball, sondern auch die gesamte Rekordliste der Bundesliga in die Mülleimer. Mit 18 Jahren und 64 Tagen wurde er zum jüngsten italienischen Torschützen der Liga-Historie – und schob die Bayern damit auf Platz zwei.
Die sekunde, in der die süd-tribüne verstummte
Mats Hummels war gerade ausgewechselt, der Rasen noch feucht vom Dauerregen. In der 81. Minute klärte Reggiani einen Eckball, sprintete 30 Meter mit Ball, ließ Sabitzer stehen und netzte flach links ein. Signal Iduna Park explodierte. „Ich wusste sofort, dass das mein erstes Profi-Tor ist, aber nicht, dass es ein Rekord wird“, sagte er nach Abpfiff, das Trikot bis zum letzen Faden durchnässt.
Der Treffer bedeutet mehr als drei Punkte. Er bedeutet, dass Dortmund nach fünf Spielen ohne Sieg wieder oben mitmischt – und dass Italiens U-19-Nationalspieler plötzlich um einen Stammplatz kämpft. Trainer Edin Terzić grinste nur, als er gefragt wurde, ob Reggiani jetzt feste Bank stehe: „Er hat sich seine Minuten erobert, nicht geschenkt bekommen.“

Konstantinos mavropanos liefert die headline des tages
Während in Dortmund die Sektkorken knallten, schrieb West-Ham-Verteidiger Konstantinos Mavropanos in London die finale Titelszene. Seine 89.-Minute-Kopfball-Bombe besiegelte eine 2:1-Sensation gegen PSG – und wahrscheinlich die Meisterschaft für Manchester City. Die Citizens liegen neun Punkte hinter Arsenal, die nach der internationalen Länderspielpause nur noch einmal aufeinandertreffen.
Arsenals 16-jähriger Wunderknabe Max Dowman war übrigens am Freitag wieder dabei. Zwei Assists, ein Elfmeter herausgeholt, keine Nervenflattern. Mikel Arteta nannte ihn postmatch „einen kleinen Messi mit englischem Herz“, was im Emirates zu neuen „Dowman-Messi“-Rufen führte.

Raphinha und der tag der tripletts
Im Camp Nou schoss Raphinha mit einem lässigen Lupfer vom Punkt seine erste Dreierpack der Saison. Barça schlägt Real Madrid damit vier Punkte vor dem Clásico, und Xavi kann erstmals seit Wochen wieder durchatmen. „Wir leben“, sagte der Coach, „Raphinha hat uns den Glauben zurückgebracht.“
Und weil Fußball nie nur Fußball ist: Hansi Flick half am Rande des Gelsenkirchener Platzes einem eingeklemmten Kind, das sich gegen eine Wand drängte. Die Kameras filmten, wie der Ex-Bayern-Coach die Absperrung hochstemmte, das Kind herauszog und erst dann weiterging. Kein Rekord, aber ein Bild, das länger im Gedächtnis haften wird als manches Tor.
Die Tabelle? Eng wie nie. Die Geschichten? Jünger als je. Und die nächste Runde rollt schon am Freitag – mit oder ohne Rekord-Potenzial.
