1860 München: ismaiks kampf gegen die kündigung entbrennt!

München – Ein Erdbeben erschüttert den TSV 1860 München: Nach dem erneuten Abstieg in die Regionalliga und der verpassten Lizenzvergabe für die 3. Liga eskaliert der Konflikt mit Investor Hasan Ismaik. Er kündigt juristische Schritte gegen die Kündigung des Kooperationsvertrags an – ein Machtkampf, der den Traditionsklub weiter in die Krise stürzt.

Der investor schlägt zurück: rechtliche schritte drohen

Die Entscheidung des Vereins, die Zusammenarbeit mit Ismaik zu beenden, nimmt dieser nicht hin. „Wenn der Verein der Ansicht ist, dass die Kündigung des Kooperationsvertrags der richtige Weg für seine Zukunft ist, dann ist das seine Entscheidung“, erklärte der Jordanier gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Doch er kündigte an, den Schritt „sorgfältig und unter rechtlichen Gesichtspunkten prüfen“ zu wollen. Die fünfzehnjährige Ära Ismaiks bei den Sechzigern, geprägt von Höhen und Tiefen sowie immer wieder hitzigen Auseinandersetzungen mit dem Mutterverein, könnte also vor Gericht ausgetragen werden.

Die Kündigung erfolgte unmittelbar nachdem 1860 am Mittwochabend die Frist zur Vorlage der fehlenden 2,7 Millionen Euro für die Lizenzierung verpasst hatte. Als unmittelbare Ursache nannte der Verein eine nicht eingehaltene Finanzierungszusage Ismaiks – ein bitterer Schlag für die Anhänger des „Löwen“.

Fans revoltieren: dauerkarten werden zurückgegeben

Fans revoltieren: dauerkarten werden zurückgegeben

Die Enttäuschung der Fans ist groß. Zahlreiche Dauerkarteninhaber für die Drittliga-Saison 2026/2027 wurden bereits zurückgegeben, was die finanzielle Situation des bereits insolvent bedrohten Spielbetriebs-KGaA weiter verschärft. Ismaik hatte bereits signalisiert, dass er nicht nochmals mit einer Millionenspritze in den angeschlagenen Verein investieren würde. Das deutet auf eine düstere Zukunft für den TSV hin.

Die Gründung einer neuen Spielbetriebsgesellschaft wird bereits vorbereitet, während der Verein sich organisatorisch und formalrechtlich auf die Regionalliga Bayern vorbereitet. Der Bayerische Fußballverband hat die nötige Zulassung bereits erteilt. Ob diese neue Struktur den Verein vor dem finanziellen Ruin bewahren kann, bleibt abzuwarten. Der Abstieg ist der zweite in dieser Konstellation nach 2017 – ein trauriges Kapitel in der Geschichte des TSV 1860 München.

Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob die juristischen Auseinandersetzungen zwischen Verein und Investor den Verein zusätzlich destabilisieren oder ob eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann. Fest steht: Der TSV 1860 München steht vor seiner größten Herausforderung seit Jahrzehnten.