150 Millionen? atlético lacht sich über florentinos galáctico-plan kaputt

Florentino Pérez legte 150 Millionen Euro in bar auf den Tisch – und bekam fünf lachende Emojis zurück. So lautet die neue Real-Madrid-Realität nach einem Angebot für Julián Álvarez, das Atlético nicht einmal mit einem Wort beantwortete, sondern nur mit kaltschnäuzigem Spott.

Der deal, der nie ein deal war

Kurz nach seiner Wiederwahl als Klubboss ließ Pérez verkünden, man habe das Vorstandsgremium einberufen und beschlossen, den argentinischen Weltmeister für die stolze Summe von 150 Millionen Euro loszueisen. Die Reaktion folgte prompt: Atlético Madrid dankte höflich – und wies darauf hin, dass die Ausstiegsklausel bei 500 Millionen liege. Punkt. Keine Verhandlung.

Die Kommunikationsabteilung der Rojiblancos trieb den Sarkasmus auf die Spitze: fünf „😂“-Emojis auf der Plattform X. Kein Statement, kein Statement zum Statement, nur digitaler Hohn in Reinkultur.

Der nächste seitenhieb landet tiefer

Der nächste seitenhieb landet tiefer

Noch während die Timeline brodelte, folgte der zweite Schlag: „Da wir ein so gutes Verhältnis zu eurem neuen Präsidenten haben, vielleicht könntet ihr ja aufhören, Spieler aus unserer Akademie zu stehlen.“ Die Anspielung auf den jahrelangen Talent-Klau durch die Königlichen sitzt. Mehr Respektlosigkeit geht kaum.

Interessant: Die 150-Millionen-Marke ist keine Zufallszahl. Pérez hatte in seinem Wahlkampf genau diesen Betrag als Preisschild für den nächsten Galáctico genannt. Kaum wieder im Amt, zückte er den Scheck – und kassierte öffentlich eine Abfuhr, die in die Geschichte der Stadtderbys eingehen wird.

Atléticos social-media-kriegsführung

Atléticos social-media-kriegsführung

Die Twitter-Spitze gegen Real ist nur die letzte Episode eines bereits legendären Spottmarathons. Als vor Wochen Gerüchte über Barças Interesse an Álvarez aufkamen, postete Atlético ein ironisches Tauschangebot: „4 Tickets für das Bad-Bunny-Konzert, ein Jahresabo der ABC und eine Tüte Sonnenblumenkerne für Lamine Yamal, Pedri und Raphinha“. Die Antwort blieb aus – das Lachen der Fans nicht.

Julián Álvarez selbst schweigt bislang. Der 26-jährige Stürmer trainierte gestern wie gewohnt bei Los Colchoneros, lachte mit seinen Kollegen und wird am Wochenende gegen Rayo auflaufen. Keine Handbewegung, keine Transferbitte, nur der nüchterne Gedanke: Für 500 Millionen darf man reden. Für 150 Millionen nicht mal antworten.

Madrid brodelt, die Meme-Maschine läuft auf Hochtouren und Florentino Pérez? Der muss sich wohl einen anderen Galáctico suchen – oder doch noch einmal die Preisliste studieren.