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TSV Pelkum 04/32 e.V.


Vom Schwan zum Cowgirl

Veröffentlicht am 03.04.2006 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Vom Schwan zum CowgirlNachdem die Mädchen zunächst Szenen aus Tschaikowskys Schwanensee getanzt hatten, ging es im Cowboy-Dress rockig zur Sache. Im vollen Saal der Bürgerhalle hielt es die Zuschauer kaum auf den Sitzen. · Fotos (2): Wiemer

„Der Traum“ des TSV Pelkum 04/32 begeistert 500 Zuschauer aller Altersgruppen 100 Tänzer nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch 125 Jahre Musikgeschichte

PELKUM · Tanzen ist ein Gruppenerlebnis. Doch jede Generation hat ihre eigene Musik dazu. Wie also kann man das, was sie alle verbindet, unterhaltsam darstellen? Dass diese schwierige Aufgabe nicht unmöglich ist, bewiesen am Samstagabend 100 Akteure auf zwei Bühnen in der Pelkumer Bürgerhalle.
Die fünf Tanzgruppen des TSV Pelkum 04/32 hatten ein Spektakel auf die Beine gestellt, das die etwa 500 Zuschauer begeisterte. Geschickt eingebettet in eine Rahmenhandlung führte das Musical durch gut 125 Jahre Musik- und Tanzgeschichte.

Die Story der drei kleinen „Tanzmäuse“ Kim, Nele und Sarah, die einmal so „cool“ tanzen wollten wie ihre Vorbilder, lieferte genug Motive für das bunte Programm.

Da zeigten die Kleinsten (vier bis sieben Jahre) im Tutu zu einer Szene aus Tschaikowskys Schwanensee wie langweilig sie doch die klassische Ballettstunde finden, um gleich darauf im Cowboy-Dress zu modernen Rhythmen über die Bretter zu fegen: „Das sieht ja schon total süß aus, wenn die nur ein wenig rumwackeln, aber das war wirklich toll!“ sagte Silvia Heyn, eine Zuschauerin.

Je älter Kim, Nele und Sarah im Verlauf der Handlung wurden, umso älter waren auch die Gruppen des TSV. Die „Tanzgirls“ (sieben bis neun Jahre) bewegten sich gekonnt zu Sarah-Connor-Songs und den Sugababes, die „Power-Girls“ (neun bis zwölf Jahre) rockten zu Elvis und Jennifer Lopez. Die Eltern vertraten ihre Jugendzeit im biederen schwarz-weißen Tanzschulanzug mit Disco-Fox zu „1 000 Mal belogen“ von Andrea Berg.

Wie’s aussehen kann, wenn Knie und Hüften sich synchron zu modernen Hip-Hop-Beats verrenken, führten dann die Zwölf- bis 15-Jährigen der „Dance-Evolution“ vor. Und auch echtes Musicalgefühl wurde geboten: Die Erwachsenen der „Jazz-Mix“-Truppe – mit weißer Maske und schwarzem Tuch verkleidet – bewegten sich graziös zu einem Stück aus dem „Phantom der Oper“.

Damit die 500 Zuschauer den Überblick nicht verloren, halfen die beiden Moderatoren Volker Setke und Günter Milk mit kurzen Erklärungen durch das Programm. Dadurch, dass die Tanz-Combos die beiden gegenüberliegenden Bühnen während der 70-minütigen Vorstellung immer wieder wechselten, entstand auch im Publikumsraum ein quirliges Treiben. So hatte nachher wohl jeder durch ständiges Drehen auf dem Stuhl, Mitwippen, -schunkeln, -klatschen und auch -tanzen das Gefühl, ein wenig mitgemacht zu haben.

Zum großen Finale, bei dem alle Darsteller zusammen in weißen T-Shirts zu Amy Stewards „Knock on Wood“ auftraten, reichten die beiden Bühnen nicht mehr aus, so dass die Akteure eine Menschenkette durch den ganzen Saal bildeten. Spätestens bei der lauthals geforderten Zugabe hielt es dann nur noch die Wenigsten auf den Sitzen.

Nach stehenden Ovationen und lang anhaltendem tosenden Applaus für die Übungsleiterinnen bleibt die Frage: Wird es eine Fortsetzung geben? Lena Milk: „Dazu können wir jetzt noch nichts Definitives sagen, aber wir können uns das durchaus vorstellen.“

tl

Das Tanzmusikal „Der Traum“

Veröffentlicht am 01.04.2006 von TSV Pelkum 04/32 e.V.

Das Tanzmusikal „Der Traum … ein Tanzmusikal vom klassischen Ballett bis HipHop“ wurde am Samstag, den 01. April 2006, von den Jazztanz-Gruppen des TSV Pelkum 04/32 e.V. in der Bürgerhalle ab 19.00 Uhr aufgeführt. Der Eintritt war frei!

Es liegt uns eine DVD (41 Minuten) der Aufführung vor. Bei Interesse wendet Euch bitte an Denis Schinner (siehe Seite Kontakt).


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